In den USA ist nun ein neuer Crashtest veröffentlicht worden, bei dem deutsche Autohersteller schlecht abgeschnitten haben. Die Fahrzeuge stammen dabei alle aus dem Luxus-Bereich.

Neuer US-Crashtest
US-Crashtest schockiert deutsche Autobauer

Insgesamt wurden vom renommierten Insurance Institute for Highway Safety (IIHS) 13 Premiumautos unter die Lupe genommen. Davon schafften lediglich zwei die Note gut. Hierbei handelte es sich um den Honda Acura und einen Volvo. Dagegen gab es für den Audi A4 und die Mercedes-Benz C-Klasse die Note armselig. So öffnete sich beim Audi bei dem Crash die Tür. Dies bedeutet für den Fahrer eine zusätzliche Gefahr. Beim Mercedes hingegen wurde der Fuß des Dummies eingeklemmt. Denn durch die geringe Überdeckung mit dem Hindernis hat sich hierbei ein großer Part der Aufprallwucht auf das Vorderrad übertragen.

Testergebnisse des neuen Crashtests im überblick:

  1. Honda Acura (gut)
  2. Volvo S60 (gut)
  3. Honda Acura TSX (mittelmäßig)
  4. Honda Acura TSX (mittelmäßig)
  5. BMW 3er (mittelmäßig)
  6. Lincoln MKZ (mittelmäßig)
  7. Volkwagen CC (mittelmäßig)
  8. Audi A4 (schlecht)
  9. Mercedes C-Klasse (schlecht)

Daimler spricht Crashtest Qualität ab

Nach der Veröffentlichung der Ergebnisse hat der deutsche Autobauer Daimler den Crashtest hart kritisert. „Der Test entspricht nicht dem realen Unfallgeschehen, ein Zusammenstoß auf Scheinwerfer-Breite ist statistisch nach unseren Daten nicht signifikant“, erklärte ein Sprecher von Mercedes. „Wir trauen dem realen Unfallgeschehen mehr als Crashtests unter Laborbedingungen.“ Bei dem Crashtest in den USA gab es zum ersten Mal einen frontalen Zusammenstoß, bei dem ein Auto lediglich mit dem Scheinwerfer in ein Hindernis fährt. Dabei handelt es sich beispielsweise um eine Hauswand oder einen Brückenpfeiler. Auch wenn die Testresultate noch genau analysiert werden, bedeute es nicht, dass die Mercedes-Wagen unsicher seien, erklärter der Sprecher des schwäbischen Herstellers.

Ein Einblick wie getestet wurde

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.