GM stoppt Elektroauto-Produktion
GM stoppt Elektroauto-Produktion

GM hat die Produktion des Elektroautos Chevrolet Volt für fünf Wochen unterbrochen. Die Notbremse wird aufgrund der schwachen Verkäufe des Wagens gezogen.

Generelles Festhalten an Chevrolet Volt
Im vergangenen Jahr war das Elektroauto auf den Markt gekommen und sollte dem Image des Konzerns neuen Glanz verleihen. Doch die bekannt gewordenen Sicherheitsprobleme und der hohe Preis sorgten dafür, dass die Opel-Mutter nicht den erhofften Erfolg verbuchen konnte. Trotzdem soll aber generell am Chevrolet Volt festgehalten werden. Vom 19. März bis 23. April stehen aber die Bänder in Hamtramck im US-Bundesstaat Michigan still. In dem Werk sind 1.300 Menschen beschäftigt. Aktuell verfügt das Unternehmen über einen außerordentlich hohen Lagerbestand des Elektroautos. Im Vorjahr sollten 10.000 Fahrzeuge verkauft werden, es wurden aber lediglich 7.700 Exemplare abgesetzt.

Neue Werbekampagne und niedrigere Leasinggebühr geplant
Den Absatz des Chevrolet Volt will General Motors mit einer neuen US-weiten Werbekampagne ankurbeln, die in diesem Monat gestartet wird. Diese Werbung hat auch bereits Barack Obama persönlich betrieben. Der US-Präsident erklärte im aktuellen Wahlkampf, dass er sich einen Volt zulegen werde, wenn er in fünf Jahren aus dem Amt scheide. Darüber hinaus will GM auch die Leasinggebühr für das Elektroauto senken. So soll der Wagen bezahlbarer gemacht werden.

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