Die beiden Autobauer Honda und General Motors setzen künftig gemeinsam auf umweltschonende Brennstoffzellen. Mit diesen soll den Elektroautos der Durchbruch gelingen, so die Hoffnung der beiden Hersteller.

Wasserstoff Tankstelle
Honda und GM planen Kooperation

Der Opel-Mutterkonzern und der zweitgrößte japanische Autobauer kündigten nun die gemeinschaftliche Entwicklung der kommenden Brennstoffzellen-Generation an. Zudem wollen die beiden Hersteller ein Wasserstoff-Tankstellennetz in Japan und den USA aufbauen. Hierbei ist geplant, dass sich die beiden Firmen die Technologie teilen und gemeinsame Lieferanten nutzen. Dies soll für eine Kostensenkung sorgen.

Elektroautos mit Brennstoffzellen gehört laut Fachleuten die Zukunft

Nach Einschätzung zahlreicher Fachleute auf dem Automarkt gehört den Elektroautos mit der Brennstoffzellen-Technik die Zukunft. Denn sie werden mit reinem Wasserstoff betankt, sodass lediglich Wasserdampf beim Umwandeln in Strom entweicht. Allerdings gibt es bislang nur wenige Tankstellen hierfür. Ferner sind Brennstoffzellen enorm teuer, zumal der Einsatz von Platin notwendig ist, um für die Reaktion von Wasserstoff mit Sauerstoff zu sorgen.

Ein Senken der Kosten ist nur dann möglich, wenn die Technik auch tatsächlich den Durchbruch schafft. Allerdings wird es nach jetzigem Stand noch einige Jahre dauern, bis es zu einer entsprechenden Massenfertigung kommen wird. Dabei zeigen sich die Vorzüge der Brennstoffzellen deutlich. Denn mit einer Tankfüllung Wasserstoff kann ein Elektroauto wesentlich länger fahren als mit den herkömmlichen Batterien, die per Steckdose aufgeladen werden müssen.

Mehrere Zusammenarbeiten bei Brennstoffzellen

Mit der Zusammenarbeit von General Motors und Honda gibt es nicht die erste Kooperation in Sachen der Brennstoffzellen. Denn schon Daimler, Renault und Nissan kündigten vor einiger Zeit eine entsprechende Zusammenarbeit an. Zudem arbeiten auch BMW und der größte japanische Autobauer Toyota diesbezüglich zusammen.

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