Der französische Autobauer Renault und der Chiphersteller Qualcomm arbeiten gemeinsam an einer Möglichkeit zur Aufladung von Elektroautos per Induktion. Die Technik Halo des Prozessorbauers soll dabei zur berührungslosen Aufladung der Elektrofahrzeuge führen.

Renault ZOE Elektroauto
Induktionsaufladung für Elektroautos

Die Vorteile der Ladung per Induktion beim Elektrofahrzeug

Im November des vorigen Jahres kündigte Qualcomm an, ab Beginn dieses Jahres bis zu 50 Elektroautos in London an den Start zu bringen, bei denen die Aufladung berührungslos erfolgt. Mit dieser Art des Ladens erlebt der Autofahrer einen Komfortgewinn. Bei den Tests und Entwicklungen hat Qualcomm nun Renault mit ins Boot geholt, ein entsprechender Vertrag ist bereits unterzeichnet worden. Bei dieser Art des Ladens muss ausschließlich über der Ladespule geparkt werden. Das Hantieren mit Kabeln und das Erinnern an unterschiedliche Steckersysteme gehört damit der Vergangenheit an. Dabei muss der Fahrer laut Qualcomm nicht einmal ganz genau auf einer bestimmten Fläche parken.

Die Nachteile sollen minimiert werden

Der Nachteil beim Laden per Induktion bislang ist die fehlende Langstreckenfähigkeit. Allerdings befinden sich hier verschiedene Systeme aktuell in Testversuchen, damit auch das Mitschleppen von schweren Batterien mit großen Kapazitäten auf weiten Strecken wegfällt. Allerdings bedarf es hierfür sicherlich dem Bau von Ladestraßen, auf denen Autofahrer ihr Fahrzeug unterwegs nachladen können.

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