Wenig Überraschendes ist in Sachen Übernahme von Saab verkündet worden. Das vermutete chinesisch-japanische Unternehmen wird den insolventen Autobauer aus Schweden übernehmen.

Saab NEVS
Saab verkauft an NEVS

NEVS neuer Eigner von Saab

Dies teilte der Insolvenzverwalter von Saab mit. Der entsprechende Kaufvertrag mit der neu gegründeten Gesellschaft National Electric Vehicle Sweden (NEVS) wurde inzwischen bereits unterzeichnet. Die Kaufsumme wurde nicht genannt. Ebenso blieb bisher unklar, ob der frühere Eigner General Motors bestimmte Auflagen gemacht hatte. Denn GM hatte zuvor bereits durch sein Veto die mögliche Übernahme durch chinesische Unternehmen zunichte gemacht, noch bevor Saab im Dezember 2011 Insolvenz anmelden musste.

Produktion von Elektroautos für den chinesischen Markt

Gespannt darf verfolgt werden, ob das Unternehmen eine große Zukunft vor sich hat. NEVS will nach eigenen Angaben in Trollhättan Elektroautos entwickeln und bauen. Dazu soll japanische Technologie genutzt werden. Bei dem neuen Gemeinschaftsunternehmen handelt es sich um das chinesische Unternehmen National Modern Energy Holdings, das in Hongkong angesiedelt ist und auf alternative Energien spezialisiert ist, sowie um die japanische Investmentfirma Sun Investment. Die Chinesen halten an der neuen Gesellschaft 51 Prozent, die Japaner 49.

Saab 9-3

Große Ziele: Führender Elektroauto-Hersteller

Beide Firmen machten sich bislang keinen Ruf in Sachen Fahrzeugen oder Elektroautos. Die ersten neuen Modelle, die auf dem Saab 9-3 basieren, sollen Ende 2013, spätestens Anfang 2014 auf den Markt kommen. Diese sollen vor allem in China verkauft werden. Langfristig strebt das Unternehmen sogar an, einer der führenden Produzenten von Elektrofahrzeugen zu werden.

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