Der in die Krise geratene Autobauer Opel erhofft sich von seinem neuen Kleinwagen „Adam“, dass der Erfolg zur GM-Tochter zurückkehrt. Ab dem morgigen Donnerstag rollt der Wagen vom Band.

Opel Adam
Kleinwagen aus dem Hause Opel

Die Produktion des Opel Adam wird dabei im Werk im thüringischen Eisenach erfolgen. In dem jüngsten der deutschen Opel-Werke werden somit die Arbeitsplätze gesichert. Dort sollen die Jobs entgegen dem 50 Jahre alten Traditionswerk in Bochum lange Bestand haben. Denn der Adam soll den Vorstellungen aus Rüsselsheim zufolge kein Nischenmodell werden, sondern ein Volumenmodell.

Experte rechnet mit 50.000 Verkäufen des Opel Adam im Jahr

Allerdings hält sich die General Motors Tochter offiziell mit Absatzprognosen zum Adam zurück. Der Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer hingegen geht davon aus, dass sich jährlich rund 50.000 Exemplare des Stadtflitzers verkaufen lassen. Dies sei zwar nicht der ganz große Durchbruch, aber immerhin ein wichtiges Puzzle-Teilchen für die Zukunft des Autobauers. Der Wagen ist nach dem kompakten SUV Mokka und vor dem Cascada (Cabriolet) Wagen Nummer zwei, der die Modellpalette von Opel erweitern soll.

Junge Käufer als vornehmliche Zielgruppe

Opel will mit dem Cityauto Adam insbesondere junge Käufer für sich gewinnen. So wird das Fahrzeug auch als Lifestyle-Stadtflitzer beworben und steht in direkter Konkurrenz zum Fiat 500 oder auch dem Mini. Somit soll auch das bisweilen verstaubte Image der deutschen Marke insbesondere bei den jungen Autokäufern verbessert werden.

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