Wenig überraschend haben die beiden Autobauer BMW und Toyota ihre Zusammenarbeit in einem endgültigen Vertrag beschlossen. Bereits zuvor gab es die Absichtserklärung, bei Technologien wie beispielsweise der Brennstoffzellentechnik zu kooperieren.

BMW Toyota Zusammenarbeit
BMW und Toyota besiegeln Zusammenarbeit

Zudem wollen der bayerische Hersteller und der Weltmarktführer aus Japan auch beim Leichtbau und bei Elektroautos eng zusammenarbeiten. Diese Punkte wurden in einem Kontrakt festgehalten, der am Donnerstag unterzeichnet worden ist. Bereits im vorigen Sommer gab es eine Absichtserklärung der beiden Partner. Zudem wird auch eine gemeinsame Plattform in Erwägung gezogen, die zum Bau von Sportwagen genutzt werden könnte. Zu einer gegenseitigen Verflechtung des Kapitals wird es aber laut BMW und Toyota nicht kommen.

BMW-Chef nennt Kooperation mit Toyota wichtigen Baustein für erfolgreiche Zukunft

Da die Entwicklung von neuen Technologien und Fahrzeugen Milliarden verschlingen, sind entsprechende Bündnisse in der Autoindustrie nichts Besonderes mehr. So arbeitet beispielsweise Daimler schon länger mit Renault-Nissan zusammen. Auch BMW-Chef Norbert Reithofer sieht in dem Bündnis mit Toyota ein wichtiges Element für die Zukunft: „Die gesamte Automobilindustrie steht angesichts des technologischen Umbruchs vor großen Herausforderungen, die wir zugleich auch als Chance sehen. Diese Kooperation ist ein wichtiger Baustein, um beide Unternehmen auch in Zukunft auf Erfolgskurs zu halten.“

Die gemeinsamen Technologien im Überblick

Nachdem es zwischen BMW und PSA Peugeot Citroen zum Ende der geplanten Kooperation durch den Einstieg von General Motors bei den Franzosen kam, war BMW auf der Suche nach einem neuen Partner in Sachen Hybrid-Technik. Da Toyota mit seinem Prius auf diesem Gebiet federführend ist, fällt der Ersatz nun mehr als gleichwertig aus. Ebenso kommt es wie schon gestern spekuliert zur Zusammenarbeit im Bereich der Brennstoffzellen Technologie. Bei dieser Antriebsart wird Wasserstoff in Strom umgewandelt, der in leistungsstarken Batterien zur Speicherung kommt. Toyota will bereits im Jahr 2015 einen Wagen mit Brennstoffzellen-Antrieb auf den Markt bringen, von BMW gibt es noch kein genaues Datum eines Starts. Allerdings wollen die beiden Autobauer die Entwicklung an der Technologie im Jahr 2020 abgeschlossen haben.

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