Nun ist auch der US-amerikanische Autobauer Chrysler von einem Rückruf betroffen. Das Unternehmen muss insgesamt 840.000 Wagenbesitzer in die Werkstätten bitten.

Chrysler Rückruf Kopfstützen
Rückruf wegen Fehler bei den elektrischen Kopfstützen.

Überwiegend US-Kunden betroffen
Den Angaben des Herstellers zufolge sind allerdings fast ausschließlich Kunden aus den USA betroffen. Grund für den Rückruf sind Schwierigkeiten mit elektronischen Kopfstützen sowie Airbags, hieß es weiterhin. So müssen den Informationen zufolge rund 500.000 Autos wegen Schwierigkeiten mit der Elektronik in den Kopfstützen die Werkstatt ansteuern. Diese Stützen sollen die im Wagen sitzenden Personen bei einem möglichen Aufprall von hinten durch eine Vorwärtsbewegung besonders gut stützen.

Drei Unfälle und ein Verletzter aufgrund von Airbag-Problemen
Darüber hinaus müssen weitere 282.000 Minivans von Chrysler aufgrund von Funktionsstörungen der Airbags, die möglich sind, zurückgerufen werden. Laut dem Autobauer aus den USA gab es bislang aufgrund der Schwierigkeiten mit den Airbags drei Unfälle. Ein Mensch soll hierbei leicht verletzt worden sein. Über Unfälle aufgrund der Probleme bei den Kopfstützen hingegen ist nichts bekannt geworden. Zudem gab Chrysler auch bekannt, dass 69.000 Geländewagen der Marke RAM in die Werkstatt müssen. Bei diesen Wagen gibt es Probleme mit der Software. Zudem müssen weitere 1.000 Minibusse untersucht werden, erklärte Chrysler. Diese seien bislang aber nicht in den Handel gekommen.