Beim deutschen Autobauer Daimler läuft es in diesen Monaten wenig rund. Nach Crashtest-Problemen, zurückgehende Gewinnen, den Citan-Rückruf und nach unten korrigierten Ergebnissen, folgt nun ein weiterer Rückruf des Unternehmens.

Mercedes A-Klasse Airbag Probleme
Airbag Probleme bei der A-Klasse

Aufgrund von Sicherheitsbedenken erfolgte nun der Rückruf der A-Klasse von Mercedes, wie der Hersteller informierte. Demnach gibt es Probleme mit dem Airbag des Beifahrers bei dem Kompaktwagen. Allein hierzulande sollen demnach rund 6.000 Fahrzeuge von dem Rückruf betroffen sein. Konkrete Zahlen, wie viele Wagen weltweit in die Werkstätten müssen, wurden nicht bekannt. Überprüft werden müssen sämtliche Wagen der A-Klasse, die von Juni bis Dezember des vorigen Jahres produziert wurden.

Fehlerhafte Verarbeitung der Perforation des Airbags

Wie Daimler weiterhin erklärte, ist die Perforation für den Airbag des Beifahrers bei diesen Modellen der A-Klasse nicht korrekt verarbeitet. Dadurch könnte sich der Luftsack nicht richtig verteilen, wenn es zu einem Unfall kommt, ließ ein Sprecher des Autokonzerns wissen. Bislang allerdings habe es in diesem Zusammenhang noch keine Verletzten oder gar Toten gegeben, hieß es weiter. Der Airbag entfalte sich bei einem Aufprall auf jeden Fall, nur ist nicht klar, wie genau das aussieht. Aus diesem Grunde müssen die A-Klasse-Besitzer der 2012er Modelle in die Werkstätten zur kostenlosen Überprüfung.

A-Klasse wichtiges Modell für Mercedes bei der Aufholjagd nach BMW und Audi

Damit öffnet sich für Daimler ein weiteres ungünstiges Themenfeld, nachdem schon zuvor gut 3.500 Mercedes Citan zurückgerufen werden mussten, der auch gerne als Familienauto eingesetzt wird. Der Kastenwagen hatte beim Crashtest nur drei von fünf Sternen erhalten, nachdem sich unter anderem auch ein Airbag nicht richtig entfaltete. Zudem hat Mercedes auch mit dem sinkenden Autoabsatz in Europa und China zu kämpfen, wobei die A-Klasse als eines der Steckenpferde neben der E- und S-Klasse dazu beitragen sollte, die beiden Konkurrenten BMW und Audi zu überholen.

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