Eventuell defekte Airbags haben nun dafür gesorgt, dass die vier japanischen Autobauer Toyota, Honda, Mazda und Nissan weltweit Autos zurückrufen müssen. Dabei soll es sich um 3,4 Millionen Fahrzeuge handeln.

Rückrufaktion defekte Airbags
Japanische Autos mit defekten Airbag unterwegs

Am stärksten soll den bisher vorliegenden Informationen zufolge Toyota von dem Rückruf betroffen sein. Allein der weltweit größte Autobauer muss 1,73 Millionen Wagenbesitzer in die Werkstätten bitten. Dabei sind auch Kunden in Europa betroffen, deren Autos mit Airbags der japanischen Firma Takata ausgestattet sind. Im Notfall kann es vorkommen, dass sich der Beifahrerairbag nicht aufbläst, erklärte Toyota. Bislang gab es allerdings noch keine Tote oder Verletzte im Zusammenhang mit dem Airbag-Problem. Toyota hatte bekanntlich schon in der Vergangenheit mit Rückrufen zu kämpfen.

Reparatur dauert maximal 2,5 Stunden

Honda hingegen muss weltweit 1,14 Millionen Wagen zurückrufen, bei Nissan sind es den Angaben zufolge 480.000 Wagen. Mazda hingegen muss die wenigsten Wagenbesitzer in die Werkstätten bitten, hier sind es 45.500 Wagen, die betroffen sind. Für die Reparatur wird ein Zeitaufwand von maximal zweieinhalb Stunden einkalkuliert. Keine Angaben wurden bislang zu den Kosten des Rückrufs gemacht.

Takata spricht von zwei Millionen betroffenen Exemplaren

Der Airbag-Hersteller Takata hingegen erklärte, dass er von einem Rückruf von rund zwei Millionen Fahrzeugen informiert worden ist. Die Zahl von 3,4 Millionen Rückrufen sei nicht bekannt, hieß es von Seiten des Unternehmens. Die Aktie des Unternehmens fiel sofort nach dem Bekanntwerden um fast zehn Prozent.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.