Schon mit guten Winterreifen hat man eine Chance bei Schnee und Eis voran zu kommen. Vor allem im Gebirge jedoch sind die Schneemassen so hoch, dass es notwendig wird Ketten anzulegen.  Die Schneeketten verbessern den Grip, verhindern das Durchdrehen der Reifen und außerdem erleichtern sie das Anfahren und Bremsen. Doch auch bei Schneeketten gibt es eine Vielfalt an Materialien und Modellen.

Zum einen gibt es eine Textilvariante der Schneekette. Bei dieser Variante überzieht ein dichtes Textilnetz die Lauffläche des Reifens. Zum anderen gibt es die alt bewährte Stahlkette, die um den Reifen gelegt wird.

Das Fahren auf purem Schnee ist auch mit der Textilkette einwandfrei möglich. Doch gerät das Auto auf pures Eis versagen alle Modelle mit Stoffnetz im Vergleich zu Stahlkette.

Auch die Haltbarkeit kann mit den stählernen Ketten nicht mithalten. Nach einer Fahrt auf Asphalt sind die Textilmodelle nach etwa 20 Kilometern abgenutzt.

Unterschiede zwischen den einzelnen Stahlmodellen gibt es kaum. Nur die unterschiedlichen Montagesysteme sind anders zu handhaben. Wer sich also für eine Schneekette entscheidet, sollte sich vorher mit der Montage gut vertraut machen, damit es im Notfall schnell gehen kann.

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