BMW muss erneut eine große Anzahl an Autos zurückrufen. Betroffen sind 143.000 Wagen der 5er Reihe, die in China zurückgerufen werden müssen.

Rückruf wegen Schwierigkeiten mit der Servolenkung
Rückruf wegen Schwierigkeiten mit der Servolenkung

Der Grund für den Rückruf in China liegt in möglichen Schwierigkeiten mit der Servolenkung. Aus diesem Grunde müssen laut der im Reich der Mitte zuständigen Behörde 143.215 Wagen zurückgerufen werden. Diese wurden zwischen dem 24. August 2009 und dem 31. August 2012 gebaut. Medienberichten zufolge kann im extremen Fall Wasser in das System der Servolenkung eindringen. Die Lenkung könnte demnach durch Rost beeinträchtigt werden.

EPS-Adapterleitung wird ersetzt

Von BMW gab es eine Bestätigung der Berichte. Eine Sprecherin des Münchener Konzerns erklärte, dass BMW 5er Modelle in der Langversion betroffen seien, die im Werk in Shenyang hergestellt worden sind. Bei BMW Brillance Automotive in Shenyang handelt es sich um ein Joint Venture zwischen BMW und dem chinesischen Unternehmen Brilliance China Automotive Holdings.

Wie BMW weiterhin informierte, wird bei den betroffenen Autos die Adapterleitung der elektrischen Lenkung (EPS) ersetzt. Bislang soll es aber noch keine Unfälle gegeben haben, die durch diese möglichen Schäden entstanden sind. Es handele sich um eine freiwillige Rückrufaktion, hieß es weiter.

Studien sehen BMW als Unternehmen mit meisten Rückrufen

Dieser Rückruf passt auch ins Bild mit aktuellen Studien, wonach BMW mehr Autos in die Werkstätten zurückruft als andere Autohersteller. Der bislang größte Rückruf der Firmengeschichte ereignete sich im vorigen Jahr, als weltweit 1,3 Millionen Wagen betroffen waren (hier mehr über den Rückruf) – während BMW im selben Jahr weltweit 1,54 Millionen Autos der Marke BMW verkaufte.

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