Wenn die großen Autobauer einen Rückruf starten, dann sind es meistens asiatische Länder oder aber die USA, die vornehmlich betroffen sind. Nun aber gibt es einen Rückruf von Opel auf dem deutschen Markt.

Opel Insignia Software-Fehler
Software-Fehler führt zu Motorschaden

Denn nun hat der Rüsselsheimer Autobauer Modelle seines Flaggschiffes Insignia in die Werkstätten gebeten. Ein möglicher Softwarefehler sorgt den Angaben der General Motors Tochter zufolge dafür, dass insgesamt 61.000 Wagen zurückgerufen werden. Betroffen sind den Informationen nach Opel Insignia Modelle der Baujahre 2009 bis 2012 im gesamten Bundesgebiet. Ein Sprecher von Opel sgate hierzu: „Wir haben festgestellt, dass ein Kalibrierfehler in der Motorkontrolleinheit passieren kann“.

41 Fahrzeuge erlitten bereits Motorschaden

Laut Opel kann es im schlimmsten Fall aufgrund des Softwarefehlers zu einem Motorschaden kommen. Bislang sind demnach 41 derartige Fälle bereits bekannt. Es muss dabei nicht zwangsläufig zu einem Schaden des Triebwerkes kommen. Allerdings kann der Software-Fehler zu einem Leistungsabfall führen. Ebenso ist es laut Opel möglich, dass die Servie-Kontrollleuchte dauerhaft aufleuchtet. Bei den betroffenen Modellen aus den genannten Baujahren handelt es sich demnach um Opel Insignia Fahrzeuge mit einem 2.0-Liter-Dieselmotor. Um die Software zu aktualisieren benötigt die jeweilige Opel-Fachwerkstatt eine halbe Stunde. Dies ist für den Fahrzeugbesitzer natürlich kostenlos.

Überarbeiteter Opel Insignia bei der IAA 2013

Das Flaggschiff von Opel aus der Mittelklasse wird seit dem Jahr 2008 angeboten. Im Herbst 2013 soll eine überarbeitete Version des Wagens auf den Markt kommen. Die Premiere des kommenden Insignia mit neuen Motoren wird auf der IAA 2013 in Frankfurt am Main vorgestellt.