Autofahren in der Schweiz, was Sie über Vignette und Geschwindigkeit wissen müssen.
Autofahren in der Schweiz - das sollten Sie wissen

In der Schweiz ist alles anders. Auch das Autofahren gestaltet sich hier sehr interessant. Obwohl die Schweizer gerne große Autos fahren, haben sie keine eigenen Hersteller und fahren auf der Autobahn nur 120 km/h.

Das Autobahnnetz der Schweiz gilt als eines der dichtesten der Welt und das obwohl ein Fünftel aller Schweizer gar kein Auto besitzen. Neben den normalen Hauptstraßen  gibt es in der Schweiz auch sehr viele Pässe.

Die Vignette für die Schweiz – Wo kann man sie kaufen?
Fährt man über die Grenze zur Schweiz, merkt man sofort, dass hier anders Auto gefahren wird. Die Benutzung einfacher Straßen ist für PKWs kostenlos, allerdings wird für Autobahnen und sämtliche weiß-grün beschilderte Straßen eine Vignette benötigt.

Die Vignette muss direkt auf der Windschutzscheibe aufgeklebt sein und darf nicht mit Klebestreifen oder ähnlichem befestigt werden, ansonsten gilt sie als ungültig. Vignettensünder müssen mit einer Geldstrafe in Höhe von 100 Franken rechnen. Ehältlich ist die Vignette in der Schweiz bei Postämtern und Tankstellen und an der Grenze beim Zollamt. Wer sich die Vignette bereits in Deutschland besorgen möchte, bekommt diese zum Beispiel bei der Deutschen Post und diversen Automobilclubs.

Besonderheiten für LKW-Fahrer

Für LKW gilt auf Schweizer Straßen die leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe. Diese wird elektronisch erhoben und ist nicht, wie beim PKW, vom Straßentyp abhängig, sondern von der Emmissionsklasse des LKW und den gefahrenen Kilometern.

Geschwindigkeit in der Schweiz
Innerorts muss man mit Beschränkungen zwischen 30 und 50 km/h rechnen und auf der Autobahn sollte man seinen Fuß auch nicht aufs Gaspedal drücken, denn dort gelten 120km/h. Es gibt kein Land in dem es ähnlich strenge Geschwindigkeitsregeln gibt, wie in der Schweiz.

Dennoch kaufen sich die Schweizer besonders schnelle und große Fahrzeuge. Das liegt wahrscheinlich  daran, dass die Schweizer die schnellen Autos nicht ausprobieren wollen, sondern nur damit auffallen möchten. Obwohl große Limousinen und auch Geländewagen sehr beliebt sind, denken die Schweizer zunehmend an die Umwelt. Gefragt sind mittlerweile auch kleine, spritsparende und günstige Autos.

11 Gedanken zu „Autofahren in der Schweiz – Vignette und Geschwindigkeit“
  1. „Es gibt kein Land in dem es ähnlich strenge Geschwindigkeitsregeln gibt, wie in der Schweiz.“
    FALSCH!

    Eigentlich müsste es heißen: „Es gibt kein Land, in dem es ähnlich lockere Geschwindigkeitsregeln gibt, wie in Deutschland.“. In den meisten Ländern sind die Regeln deutlich schärfer und die Strafen erheblich höher. Fährt man in Norwegen 20km/h zu schnell, sind das etwa 540 EUR Strafe (vgl. Schweiz 200 EUR).

  2. Dennoch kaufen wir Schweizer gerne teure, schnelle und schöne Autos. Weil wir in der Schweiz so gut verdienen, können wir uns diesen Luxus auch leisten, ich spühre in diesem Text eine sanfte Brise von Eifersucht. Deutschland baut diese schönen Autos und wir kaufen Sie 🙂 und auch in der Schweiz kann man schnell fahren, man muss nur wissen wo und wann 🙂

  3. Schweizer kaufen gerne große und schnelle deutsche Autos – um damit auf deutschen Autobahnen das auszuleben, was ihnen in der Schweiz unnötigerweise verwehrt bleibt. Was in Deutschland das Finanzamt, nämlich eine fürchterliche Krake, ist in der Schweiz die Verkehrspolizei. Das, was die Schweizer da geschaffen haben, ist an Irrwitz nicht mehr zu überbieten. Und da stellt sich die Frage: Wann endlich wird es in der Schweiz einen Bürgerentscheid für mehr Freiheit in Mobilitätsfragen geben? Oder wollen die Schweizer noch in 100 Jahren über ihre schönen Autobahnen schleichen, weil ein paar Spießer das so wünschen?

  4. Ich vermute einfach mal, dass die Geschwindigkeitlimits erlassen wurden, weil einem dann kleine Länder wie zum Beispiel Österreich, Schweiz usw. dann größer erscheinen.

  5. Tja der Beitrag ist schon älter, aber in der Schweiz können kleine Kinder noch zu Fuss zur Schule, ohne dass damit gerechnet werden muss, dass sie wie in anderen Ländern einfach überfahren werden, am Fussgänger hat man immer Vortritt, Radfahren ist überall möglich und die Schweizer Autofahrer nehmen grösstenteils Rücksicht. Leider importieren wir aus Deutschland immer mehr Gäste, welche meinen, hier könne man wie in Deutschland rumrasen…
    EIne Massenkarambolage wie in Deutschland auf den Autobahnen gibt’s hier alle Schaltjahre vielleicht mal mit 10 Fahrezeugen …
    Ausserdem sind die Strassen in einen guten Zustand…

    In einem Punkt muss ich aber den Vorschreibern Recht geben, die Schweizer kaufen zu grosse Saufkisten und meistens fahren sie damit 20 Km ins Büro … und der 2. Wagenbestand ist sicher auch extrem hoch…

  6. Es ist schon etwas langsam was man in der schweiz auf der Autobahn fahren darf.
    Gerade weil sie so gut ausgebaut ist.

    Der gute Zustandwird wohl nicht etwa daran liegen das die Schweizer die Einnahmen aus der Vignete komplett in die Strassen stecken und nicht wie in D damit andere Löcher stopfen oder die fetten Bezüge der Regierenden bezahlen? Da fahr ich dann lieber 120 in der Schweiz und schau mir die schöne Gegend an.

  7. Ich war grad in Süditalien, da darf man 130, wenig Kontrollen. Die Italiener fahren mäßig schneller. Aber wer am schlimmsten mit dem Rasen aufgefallen ist, Lichthupe usw, das waren zu 90% Schweizer !!!

    Wie schon beschrieben in „D“ auch. Aber ich muss 33 EUR zahlen, weil ich „2 km/h“ !!!!! zu schnell war.

  8. Kompliment an die Schweizer! Hohe Bußgelder für die Unverbesserlichen wären auch in Deutschland dringend angebracht. Und über ein Tempolimit bei uns sollte man auch nachdenken.(P.S.Fahre selbst ein Auto für 229 km/h)

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