BMW AG reduziert Pensionsrisiken

BMW AG reduziert Pensionsrisiken

BMW AG reduziert Pensionsrisiken

Der bayerische Autokonzern BMW AG hat seine Pensionsrisiken in Großbritannien durch den Abschluss einer Versicherung bei der Versicherungsgesellschaft Abbey Life reduziert.  Das Unternehmen muss rund 60.000 Rentnern eine Pension zahlen, die früher bei der ehemaligen BMW-Tochter Rover arbeiteten.

Im Jahr 1994 hatte der Autohersteller den britischen Autobauer Rover übernommen und sechs Jahre später die Marken Rover, Land Rover und MG nach Milliardenverlusten zu einem symbolischen Preis von 10 Pfund verkauft.

Versicherung übernimmt Langlebigkeitsrisiken
Nur die Kleinwagen-Marke Mini ist geblieben und ist damit recht erfolgreich. Die Versicherungstochter Abbey Life der Deutsche Bank AG übernimmt nun die so genannten Langlebigkeitsrisiken im Umfang von umgerechnet rund 3,4 Milliarden Euro.

Die Pensionsverpflichtungen kann der Konzern nun besser kalkulieren, da die Versicherung ab einem bestimmten Alter die Pensionszahlungen der Rentner bis zu deren Lebensende zahlt. Die Höhe der Versicherungsprämie die BMW zu zahlen hat, ist nicht bekannt, aber dürfte sich wohl auf einen hohen zweistelligen Millionenbetrag pro Jahr belaufen.



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