Kfz-Versicherung Berechnung nach PLZ
Mehr als 20 Versicherungsunternehmen weichen von der bisher üblichen Prämienberechnung nach Zulassungsbezirken ab. Ab 2010 kalkulieren sie ihre Tarife nicht mehr nach der Regionalklasse. Die lokalen Schadensrisiken werden stattdessen differenzierter bewertet und die Kfz-Versicherung Berechnung erfolgt nach PLZ.

Allianz in Frankfurt
Bis jetzt spielte die Regionalklasse eine große Rolle bei der Höhe der Versicherungsprämie. Nicht nur Direktversicherungen sondern auch große Versicherungsunternehmen, wie die Allianz oder HUK, kalkulieren ihre Tarife nun nicht mehr generell nach dem Zulassungsbezirk.
Die Berechnungen werden nun vielmehr nach Postleitzahl zugeordnet oder bei manchen Versicherern einer regionalen Feinselektion zugrunde gelegt. Für die Stadt Berlin gilt ein einheitlicher Risikowert, egal ob der Autohalter in der Stadtmitte oder im Randbezirk wohnhaft ist.
Bei der Allianz gibt es allerdings Preisunterschiede zwischen einzelnen Stadtgebieten von rund 5 Prozent. Durch die Prämienberechnung nach Postleitzahlen können die Versicherer die lokalen Risiken des Kunden genauer berechnen.
Durch diese Berechnung wird der Wohnort mehr als die Kfz-Kennzeichen berücksichtigt. Denn durch eine Ausnahmeregelung in der neuen Fahrzeug-Zulassungsverordnung kann bei einem Umzug innerhalb des Bundeslandes das Kennzeichen mitgenommen werden.
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