Der US-Autobauer General Motors und PSA Peugeot Citroen werden künftig vier Autos zusammen bauen. Dies erklärten die Opel-Mutter und der französische Hersteller nun gemeinsam.

Opel Peugeot Allianz
Peugeot und GM planen gemeinsame Modelle

Demzufolge handelt es sich um vier Wagen der Marken Peugeot und Opel, bei denen es zu einer engeren Zusammenarbeit kommt. Hierbei soll es sich um die Entwicklung gemeinsamer Vans handeln, zudem um eine Plattform für emissionsarme Kleinwagen. Die ersten Wagen aus der Zusammenarbeit sollen bis Ende 2016 erscheinen. Darüber hinaus wird auch die gemeinsame Aktivität beim Einkauf verstärkt.

Zusammenarbeit bereits im Februar 2012 angekündigt

Bereits im Februar dieses Jahres hatten die beiden Konzerne ihr Bündnis verkündet. Damals wurde das Ziel angegeben, dass gemeinsam jährlich zwei Milliarden US-Dollar eingespart werden sollen. Im März dieses Jahres kaufte der US-Autobauer einen siebenprozentigen Anteil an PSA und ließ sich dies 320 Millionen Euro kosten. Die Anteilsscheine des französischen Herstellers haben seither über 50 Prozent an Wert verloren. Zudem hat Opel bekanntlich mit der europäischen Absatzkrise zu kämpfen und verkauft in Südeuropa kaum noch Autos, während auch in Deutschland der Marktanteil zurückgeht.

PSA bestätigt Garantien der Regierung

Peugeot gab zudem auch die Bestätigung bekannt, dass die französische Regierung der Banque PSA Finance Garantien von bis zu sieben Milliarden Euro zur Verfügung stellt. Im Gegenzug bekommen Vertreter von Arbeitnehmern und der Regierung jeweils einen Sitz im Aufsichtsrat der Bank des Autokonzerns. Der Umsatz der Bank sank im dritten Quartal 2012 im Vergleich zum Zeitraum Juli bis September 2011 um 4,5 Prozent auf 471 Millionen Euro. Der Umsatz des kompletten Konzerns sank um fast vier Prozent auf 12,93 Milliarden Euro im gleichen Zeitraum.

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