Autoabsatz in Europa gesunken
Autoabsatz in Europa gesunken

Der Autoabsatz ist in Europa im April diesen Jahres gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 7,4 Prozent auf 1,13 Millionen Fahrzeuge gesunken. Im letzten Jahr hatten staatliche Konjunkturprogramme zu einer rapiden Absatzsteigerung auf dem europäischen Automarkt geführt.

Absatzrückgang durch Wegfall der Absatzprämie
Die Abwrackprämien sind nun ausgelaufen und zu einem Großteil für den Absatzrückgang verantwortlich. Die Autoverkäufe verbuchten in den ersten vier Monaten des laufenden Jahres aber dennoch im Vergleich zum Vorjahr einen leichten Anstieg von 4,8 Prozent.

Weniger Neuzulassungen in Deutschland
Die Neuzulassungen in Deutschland beliefen sich auf zirka 260.000 Fahrzeuge. Das sind 31,7 Prozent weniger als im April des Vorjahres. Die Automärkte in Bulgarien und Ungarn verzeichneten sogar einen Absatzeinbruch von über 50 Prozent. In Italien belief sich das Absatzminus auf 15,7 Prozent.

Auf dem britischen Automarkt war der Absatz um 11 Prozent gewachsen und in Spanien belief sich der Anstieg auf 39 Prozent. In Frankreich wies der Automarkt eine Absatzsteigerung von 2 Prozent auf. Der US-Automarkt verzeichnete bei PKWs und leichten Trucks, also so genannten Light Vehicles, ein Absatzplus von 20 Prozent auf 979.600 Einheiten.

Automarkt in China boomt
Im Zeitraum Januar bis April sind 3,5 Millionen Light Vehicles abgesetzt worden. Dies sind 17 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Chinesen kaufen Autos wie warme Semmeln, denn die Autoverkäufe sind dort in den ersten vier Monaten um etwa 66 Prozent auf 3,7 Millionen Fahrzeuge gestiegen.

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