Nachdem schon zuvor Volkswagen erfreuliche Zahlen für das zweite Quartal 2013 vorgelegt hatte, zieht nun BMW nach. Denn der Oberklasse-Hersteller konnte im zweiten Quartal mehr verdienen als noch vor einem Jahr – der Krise auf dem europäischen Automarkt zum Trotz.

BMW 100000ster verkaufter Wagen 2013
BMW feiert gute Auslieferungszahlen

Wie der Autobauer aus München am Donnerstag informierte, kletterte das Ergebnis des Unternehmens auf rund zwei Milliarden Euro von April bis Juni 2013. Dies sind demnach drei Prozent mehr als noch im zweiten Quartal 2012. Der Nettogewinn legte demnach auf 1,4 Milliarden Euro zu.

Hierbei handelt es sich um ein Plus von satten neun Prozent. Allerdings gab es beim operativen Ergebnis der Kernabteilung Automobile einen Einbruch von 13 Prozent im Vergleich zum zweiten Quartal 2012.

Kosten für Elektroauto i3 und Rabatte schwächen Autogewinne

Hierfür gibt es mehrere Gründe, wie BMW anführte. Einer der Hauptfaktoren ist dabei das Investitionsvolumen in die neuen Technologien wie dem Elektroauto i3. Ferner verkauften sich vor allem viele kleinere BMW Modelle besser, wobei hier aber die Gewinnmarge geringer ist. Zudem trifft BMW auch die Rabattschlacht auf unserem Kontinent deutlich. Mit dem Preisdruck und der Marktschwäche in Europa rechnet BMW selbst nach wie vor auch im zweiten Halbjahr 2013.

BMW hält an Verkaufszielen für 2013 fest

Trotz der Krise in Europa hält BMW an seinem Ziel für 2013 fest. Im gesamten Jahr sollen demnach mehr Autos verkauft werden als im Vorjahr. Somit würde der bayerische Autobauer erneut so viele Wagen verkaufen wie nie zuvor in einem Jahr. Immerhin, im ersten Halbjahr verkaufte BMW mit 954.500 verkauften Autos schon sechs Prozent mehr als noch in den ersten sechs Monaten des Vorjahres.

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