Chrysler schließt seine US-Werke für einen ganzen Monat
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Der schwer angeschlagene US-Autokonzern Chrysler hat am 19.12.2008 seine heimischen Werke geschlossen und die dort tätigen Mitarbeiter in einen vorzeitigen Weihnachtsurlaub geschickt. Die Werkstore sollen am 19.01.2009 wieder geöffnet werden.
Die US-Regierung hat Chrysler, Ford und General Motors in einem Eilverfahren einen Notkredit von 17,4 Milliarden US-Dollar gewährt. Mit diesem Geld sollen die Autobauer die nächsten Monate überstehen und Sanierungspläne entwickelt werden.
Die Autohändler verbuchen derzeit einen massiven Rückgang bei den Autoverkäufen von bis zu 25 Prozent. Der Stuttgarter Autokonzern Daimler AG ist noch immer mit 19,9 Prozent an Chrysler beteiligt und möchte diese Anteile an den Finanzinvestor Ceberus verkaufen.
Der Finanzinvestor möchte allerdings einen Schadensersatz und wirft dem Autohersteller vor über einen bestimmten Zeitraum hinweg die Geschäfte bei Chrysler nicht auf ordentliche Weise geführt zu haben. Auf diesen Vorwurf hat Daimler bereits reagiert und weist sie entschieden zurück.
Die deutschen Autohersteller haben ihre Mitarbeiter wegen der Absatzkrise ebenfalls teilweise in den verlängerten Weihnachtsurlaub geschickt. Aufgrund des Verkaufserfolgs seiner neuen Limousine Opel Insignia muss der Rüsselsheimer Autokonzern Opel allerdings Sonderschichten in seinen Werken fahren um der starken Nachfrage nachkommen zu können.
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