Nach der Pleite 2009 kann Chrysler auf ein Gewinn von 78 Mio. Euro verweisen
Nach der Pleite 2009 kann Chrysler auf ein Gewinn von 78 Mio. Euro verweisen

Erstmals nach der Insolvenz im Jahr 2009 hat der US-amerikanische Autobauer Chrysler wieder einen Gewinn verbucht. Der vom italienischen Autohersteller Fiat kontrollierte Konzern erzielte im ersten Quartal dieses Jahres ein Plus.

Umsatz klettert bei Chrysler
Der Gewinn des Konzerns lag nach eigenen Angaben bei umgerechnet 78 Millionen Euro (116 Millionen US-Dollar) von Januar bis März dieses Jahres. Im gleichen Vorjahreszeitraum lag der Verlust bei 197 Millionen US-Dollar. Den Gewinn hat Chrysler vor allem dem gestiegenen Umsatz zu verdanken. Dieser stieg im Vergleich zum ersten Quartal 2010 um 35 Prozent auf 13,24 Milliarden US-Dollar. Der Absatz stieg um 18 Prozent. Zudem wurden auch die Preise bei Chrysler erhöht.

2010: 652 Millionen US-Dollar Verlust
Im kompletten vergangenen Jahr musste der US-Autobauer ein Minus von 652 Millionen US-Dollar verzeichnen. Allein das Schlussquartal 2010 verlief für Chrysler – an dem Fiat momentan 30 Prozent hält und bald weitere 16 Prozent übernehmen will – schlecht. Das Minus betrug nämlich von Oktober bis Dezember im vorigen Jahr 199 Millionen Dollar.

Staatshilfen sollen zurückgezahlt werden
Wie das US-amerikanische Unternehmen zudem bekanntgab, sollen die Staatshilfen in den kommenden Monaten zurückgezahlt werden, die in der Krise notwendig waren. Im Jahr 2009 haben die Regierungen Kanadas und der USA 7,5 Milliarden US-Dollar in Chrysler gepumpt. Mit diesen Schulden kämpft Chrysler heute, belaufen sich die Zinssätze hierzu auf bis zu 20 Prozent. Eine Umschuldung mittels einer Anleihe und in Form von Krediten soll hier Abhilfe schaffen.

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