Nun hat die Absatzkrise auf unserem Kontinent auch den ersten deutschen Premium-Hersteller erreicht. Der schwäbische Autobauer Daimler gab nicht nur eine Gewinnwarnung heraus, sondern kündigte auch Sparmaßnahmen an.

Daimler Gewinnwarnung
Daimler muss sparen

Die schwächelnden Verkaufszahlen bei den Autos zwingt den Autobauer zu der Erwartung eines operativen Gewinnrückgangs. Dagegen rechnen die beiden Konkurrenten der Schwaben, Audi und BMW, nach wie vor mit Rekordergebnissen – beide Firmen bekräftigten jüngst ihre Prognosen. Porsche hingegen erwartet in diesem Jahr ebenfalls noch Bestwerte bei den operativen Zahlen, reagiert jedoch verhaltener was das Jahr 2013 betrifft.

Veränderte Marktlage in China sorgt ebenfalls für die neuen Prognosen

Nach Angaben von Daimler-Chef Dieter Zetsche werden Mercedes-Benz, Smart und Maybach den operativen Gewinn des Konzerns aus dem Vorjahr nicht erreichen. Eine genaue Prognose über die Höhe des Ergebnisses vor Steuern und Zinsen machte Zetsche jedoch nicht. Das Ergebnis des Konzerns vor Steuern und Zinsen lag im Vorjahr bei 5,2 Milliarden Euro, der operative Gewinn bei 8,76 Milliarden Euro. Zu der Entwicklung trage aber nicht nur die Entwicklung in Europa bei, die negative ausfalle als vor kurzer Zeit noch eingeschätzt. Auch auf dem Wachstumsmarkt China werde eine bedeutsame Verschärfung der Lage festgestellt.

Sparprogramm in Höhe von einer Milliarde Euro

Aus diesem Grund sieht sich Daimler auch dazu gezwungen, ein Sparprogramm einzuleiten. Dieses hat nach Angaben der Financial Times Deutschland vom heutigen Freitag einen Umfang von einer Milliarde Euro. Dies soll aus Konzernkreisen bekannt geworden sein. Daimler selbst gab bislang keine Stellungnahme zur Höhe und den Details des Sparprogramms ab. Dies soll ausführlich in den kommenden Wochen erfolgen, hieß es vom Autobauer.

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