Die deutschen Autobauer haben auch im April dieses Jahres wieder bei den Verkäufen in den USA kräftig zugelegt. Trotz der erfolgreichen Zahlen von Audi, BMW, Daimler, Porsche und VW dominieren aber weiterhin GM, Ford und Chrysler den einheimischen Markt.

Porsche
Deutsche Autobauer mit kräftigem Plus

VW mit bestem April seit über 40 Jahren
Volkswagen konnte seinen Absatz in den Vereinigten Staaten im April 2012 zum siebten Mal hintereinander um über 30 Prozent steigern. Insgesamt setzte der größte europäische Autobauer 37.525 Fahrzeuge im Vormonat ab – 31,5 Prozent mehr als noch im April 2011. Der Absatz war den Unternehmensangaben zufolge der beste April seit dem Jahr 1971. Insbesondere der Passat und der Jetta waren Verkaufserfolge.

Restliche deutsche Premium-Autobauer ebenfalls im Plus
Auch die anderen deutschen Premium-Autobauer konnten ihren Absatz im April 2012 zum Teil deutlich gegenüber dem Vorjahr steigern. So setzte Audi 11.521 Wagen ab – 15 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Hierbei kauften die Amerikaner vor allem den Q7 und den A8 der VW-Tochter. BMW steigerte seinen Absatz im April 2012 in den USA um 6,1 Prozent auf 26.793 Autos. Während sich hier die Stammmarke BMW sogar um 12 Prozent verbesserte, sanken die Verkäufe beim Mini um 11,1 Prozent. Daimler verkaufte mit 25.066 Fahrzeugen nur unwesentlich weniger Exemplare als BMW und damit 30,8 Prozent mehr als noch im April 2011. Porsche verbuchte zudem ein Plus von 8,4 Prozent bei 3.437 verkauften Fahrzeugen.

US-Autobauer dominieren heimischen Markt
Auch wenn die deutschen Autobauer erfreuliche Verkaufszuwächse erzielten, liegen die verkauften Stückzahlen doch deutlich hinter den drei marktführenden einheimischen Herstellern. General Motors führt den Markt in den USA weiterhin deutlich an, verkaufte der Konzern doch 213.400 Wagen im April dieses Jahres. Dies sind jedoch acht Prozent weniger Verkäufe als im vierten Monat des vorigen Jahres. Dahinter folgen Ford mit 174.000 verkauften Autos (- 5 Prozent) und Chrysler. Die 141.200 verkauften Einheiten der Fiat-Tochter bedeuten ein Plus von 20 Prozent im Vergleich zum April 2011.

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