Umsatz stieg um 8 Prozent
Umsatz stieg um 8 Prozent

Nachdem schon die deutschen Autobauer überwiegend erfreuliche Zahlen für das Jahr 2011 vermeldeten, ist nun der deutsche Autohandel nachgezogen.

Umsatz stieg um 8 Prozent
Denn der Boom mit den Neuwagen hat auch die Kassen des deutschen Autohandels ordentlich gefüllt. Der Umsatz des Autohandels in Deutschland betrug nach den aktuellen Angaben des Branchenverbandes ZDK 141 Milliarden Euro. Damit konnten die 38.000 deutschen Kfz-Betriebe ein Umsatzplus von acht Prozent verbuchen. Insbesondere der Handel mit Neuwagen zog dabei kräftig an, betrug der Umsatz hier doch 60 Milliarden Euro. Dies sind 13,7 Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor. Bei den gebrauchten Autos hingegen wurden 42 Milliarden Euro Umsatz erzielt – 5,2 Prozent mehr als noch 2010. Eine Stagnation gab es hingegen bei den Reparaturen und dem Handel mit den Ersatzteilen.

Gewinnspanne fällt verhalten aus
Trotz der zunehmenden Umsätze fielen die Gewinne der Branche allerdings mager aus. Denn die Rendite stieg lediglich um einen halben Prozentpunkt auf zwei Prozent. Nach Auffassung des ZDK hätten die Betriebe wesentlich mehr Verdienste erlangen müssen. Damit Investitionen getätigt und Mitarbeiter ordentlich entlohnt werden, sei eine Umsatzrendite zwischen zwei und vier Prozent notwendig, hieß es. Im Jahr 2011 arbeiteten 456.000 Menschen im Autohandel, dies sind 3000 mehr als noch 2010.

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