Auch im September 2012 sind die Verkaufszahlen auf dem deutschen Automarkt weiter eingebrochen. Im Vergleich zum neunten Monat des Vorjahres gingen die Verkäufe um rund elf Prozent zurück.

Verkaufszahlen gingen um 11 Prozent zurück
Verkaufszahlen gingen um 11 Prozent zurück

Insgesamt wurden im September dieses Jahres laut dem Kraftfahrtbundesamt rund 250.000 neue Wagen verkauft. Damit wurde selbst das Verkaufsniveau des schwachen Septembers 2010 unterschritten. Im gesamten Jahr 2012 sind die Verkaufszahlen inzwischen ebenfalls im Minus angekommen, nachdem dies bis zum April noch umgekehrt ausgesehen hatte. Aktuell wurden den Zahlen zufolge 1,8 Prozent weniger Wagen in den ersten neun Monaten verkauft als noch vor einem Jahr.

Porsche und Audi legen weiterhin zu

Dabei gibt es unter den Herstellern selbst enorme Unterschiede bei den Verkäufen. So konnten Porsche und Audi ihre Verkäufe in den ersten neun Monaten dieses Jahres um 13,6 beziehungsweise 8,4 Prozent steigern. Auf der anderen Seite lagen Opel und Ford mit 13,2 und 8,8 Prozent im Minus, selbst BMW (-3,7 Prozent) und VW (-2,2 Prozent) verkauften in Deutschland bislang weniger Wagen als im Vorjahr. Knapp im Plus befindet sich Mercedes (0,5 Prozent).

Renault/Dacia mit knapper Führung bei den Importeuren

Trotz Einbußen von 5,3 Prozent ist Renault/Dacia noch knapper Führer bei den Importen auf dem deutschen Markt. Denn Skoda liegt nach neun Monaten gerade einmal 89 Neuzulassungen hinter dem französischen Konkurrenten. Die tschechische VW-Tochter konnte 4,6 Prozent Zuwächse verzeichnen, Hyundai schaffte es sogar auf 15,2 Prozent mehr Wagen. Rein prozentual gesehen konnten Land Rover (+81 Prozent) und Lancia (+88,7 Prozent) die größten Zuwächse verzeichnen, wobei es bei Lancia jedoch gerade einmal 2.520 verkaufte Wagen sind.

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