DIHK Benzinpreise
DIHK sieht Wirtschaftsgefährung durch hohe Benzinpreise

DIHK warnt vor Gefährdung der Wirtschaft durch die hohen Benzinpreise und das nicht nur zu Ostern. Politik diskutiert schon über Gegenmaßnahmen.

Die hohen Benzinpreise sind nicht nur den Verbrauchern ein Dorn im Auge – insbesondere mit Blick auf die zu erwartenden Preiserhöhungen vor Ostern. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat nun sogar vor einer Gefährdung der Wirtschaft aufgrund der hohen Preise für Benzin gewarnt.

Bundesregierung zum Handeln aufgefordert
Nach Auffassung des Präsidenten des DIHK, Hans-Heinrich Driftmann, sind die hohen Kosten für Rohstoffe und Energie das Geschäftsrisiko Nummer eins für die Wirtschaft. „Bei zwei Euro an der Preistafel fängt die Konjunktur an zu knirschen“, erklärte Driftmann am Montag der Bild-Zeitung. Sollten die Benzinpreise längerfristig auf dem hohen aktuellen Level verharren, sieht der DIHK-Präsident die Politik in der Verantwortung. Dann nämlich müsse die Bundesregierung für eine Begrenzung der Energiesteuern sorgen. So werde nicht nur die Kaufkraft der Verbraucher unterstützt, sondern auch die deutsche Wirtschaft.

Politik diskutiert aktuell über Maßnahmen
Ein konkretes Handeln der Bundesregierung ist allerdings aktuell in Sachen der hohen Benzinpreise nicht zu vernehmen. Lediglich Diskussionen über mögliche Maßnahmen sind dabei im Gange, was die Opposition im deutschen Bundestag schon dazu veranlasst hat, von einer Untätigkeit der schwarz-gelben Koalition zu sprechen. Während Politiker der FDP eine Anhebung der Pendlerpauschale fordern, wird dies von CDU-Politikern skeptisch gesehen. Allerdings sind hier keine Gegenvorschläge zu vernehmen, wie zum Beispiel nun eben die Begrenzung der Energiesteuern, die der DIHK-Präsident gefordert hat.

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