Beim in Schwierigkeiten geratenen Autobauer PSA Peugeot Citroen wird es weitere Veränderungen geben. Wie der Konzern informierte, wird sich Fiat aus einem gemeinsamen Werk zurückziehen.

PSA Peugeot Citroën Produktion
PSA-Werk in Nordfrankreich vor dem aus

Ausstieg von Fiat in Sevelnord erfolgt bis Ende des Jahres

Demnach steigt der italienische Autohersteller aus der gemeinsamen Fabrik in Sevelnord in Frankreich bis Ende dieses Jahres aus. Den 50-prozentigen Anteil von Fiat wird PSA übernehmen. In dem Werk mit 2.800 Mitarbeitern werden neben größeren Fahrzeugen wie dem Peugeot 807 auch Kleintransporter wie der Fiat Scudo hergestellt.

Gewerkschaften fürchten massiven Stellenabbau

Schon vor einigen Tagen hatten Gewerkschaftler darauf hingewiesen, dass die Herstellung von Modellen von Fiat in dem Werk etwa 20 bis 25 Prozent ausmacht. Somit könnten über 500 Arbeitsplätze in der Fabrik wegbrechen. Allerdings erklärte die Gewerkschaft CGT nun, dass Fiat nach Angaben der Firmenführung bis zum Ende des Jahres 2016 weiterhin Wagen in dem nordfranzösischen Werk kaufen will. Allerdings gab es keine Garantie dafür.

Weiteres PSA-Werk nach Gewerkschaftsangaben gefährdet

Darüber hinaus äußerten Gewerkschaften schon ihre Besorgnis, dass das Traditions-Werk in Aulnay-sous-Bois nahe Paris geschlossen werden könnte. Hier sind mehr als 3.000 Menschen bei PSA beschäftigt. Hier wird bislang lediglich der Citroen C3 produziert, dessen Herstellung 2014 auslaufen soll. Insbesondere in der unteren und der mittleren Preisklasse haben Peugeot und Citroen mit Absatzschwierigkeiten zu kämpfen.

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