Für Schlagzeilen sorgt nun der italienische Autobauer Fiat, der seine eigenen Ausbaupläne drastisch kürzen wird. Ende Oktober dieses Jahres sollen die neuen Planungen publik werden.

FIAT Ausbau
Fiat Verkäufe wie im Jahr 1979

Der neue Industrieplan für den italienischen Markt soll deutliche Änderungen im Vergleich zum Entwicklungsplan enthalten, der einst 2010 vorgestellt worden ist. Der Konzern erklärte hierzu nun, dass sich seit dem Jahr 2010 alles geändert hat. So sei die Nachfrage nach Autos in Italien auf das Niveau der 1970er Jahre gesunken. Aus diesem Grunde sei es nicht mehr möglich, einen Plan aufrecht zu erhalten, der vor zweieinhalb Jahren entworfen worden ist.

Ursprünglich sollten weltweit 30 Milliarden Euro investiert werden

Laut dem ursprünglichen Plan wollte Fiat 20 Milliarden Euro für die Produktion von Fahrzeugen in Italien investieren. Allein 700 Millionen Euro sah der Autobauer dabei für die Modernisierung des Produktionswerkes in Pomigliano d’Arco nahe Neapel vor. Die Autoproduktion sollte um eine halbe Million Autos auf 1,4 Millionen Fahrzeuge im Jahr ausgebaut werden. Weltweit sollten insgesamt 30 Milliarden Euro an Investitionen fließen. Dabei sollten unter anderem zehn neue Modelle und sechs veränderte Autoversionen des italienischen Herstellers auf den Markt kommen.

Automarkt auf dem Level von 1979 in Italien

Die enorme Krise auf dem europäischen und vor allem italienischen Markt durchkreuzte nun aber die Fiat-Planungen. Im August dieses Jahres verzeichnete der Automarkt im Heimatland des Herstellers ein Minus von 20 Prozent im Vergleich zum achten Monat des Vorjahres. Damit sei der Automarkt in Italien inzwischen auf einem Level des Jahres 1979 angekommen.

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