Fiat will Chrysler wieder an die Börse bringen
Fiat will Chrysler wieder an die Börse bringen

Fiat übernimmt nun komplett das Steuer beim US-Autobauer Chrysler. Die letzten Anteile wurden nun an den italienischen Konzern verkauft.

Fiat zahlt für sechs Prozent 500 Millionen US-Dollar
Die Vereinigten Staaten waren bei der Krise des US-Autobauers eingesprungen und hatten 12,5 Milliarden US-Dollar für den Fahrzeughersteller zur Verfügung gestellt. Vor einigen Tagen erst konnte Chrysler gut sechs Milliarden Dollar an Staatshilfen zurückbezahlen. Die restlichen sechs Prozent an Chrysler kauft sich Fiat nun für 500 Millionen US-Dollar, umgerechnet gut 345 Millionen Euro. Damit bekommt Washington alles in allem lediglich 11,2 Milliarden Dollar zurück.

Fiat hält künftig 52 Prozent an Chrysler
Durch den Kauf dieser sechs Prozent übernimmt der italienische Autohersteller die Mehrheit an dem Autohersteller aus den USA. 52 Prozent sind künftig in der Hand von Fiat. Darüber hinaus will Fiat weitere 75 Millionen Dollar hinblättern, um sich die Anteile aus einem Gewerkschafts-Pensionsfonds zu sichern. Hiervon gehen nach Angaben des US-Finanzministeriums 60 Millionen Dollar an die Vereinigten Staaten und 15 Millionen Dollar an die kanadische Regierung. Gleichzeitig plant der italienische Konzern, der gemeinsam mit den USA bei Chrysler eingestiegen war, den US-Autobauer wieder an die Börse zu bringen. Von 1998 bis 2007 war Chrysler ein Unternehmen des Daimler-Konzerns.

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