Einem aktuellen Medienbericht zufolge scheint Fiat-Chef Sergio Marchionne nach wie vor an einer Übernahme von Opel interessiert zu sein. Er würde Opel sogar kostenlos nehmen.

Fiat will Opel noch immer übernehmen
Fiat will Opel noch immer übernehmen

Dies berichtet nun die italienische Tageszeitung Il Sole-24 Ore. Demnach kann sich der Fiat-Boss die Übernahme des Rüsselsheimer Unternehmens vorstellen, falls die Allianz zwischen dem Mutterkonzern General Motors und PSA Peugeot Citroen scheitere. Dann allerdings erhofft sich der Fiat-Boss, Opel nahezu umsonst zu erhalten. Während die Quelle für diese Informationen in dem Bericht nicht genannt wird, wollte sich Fiat zu den Spekulationen nicht äußern.

Angebot ähnelt der Chrysler-Übernahme 2009

Sollten die Informationen des Blattes aus Italien tatsächlich stimmen, dann würde ein solches Angebot von Fiat der Übernahme von Chrysler vor drei Jahren entsprechen, als der italienische Konzern den GM-Konkurrenten übernahm. Ebenso wurde eine solche Offerte zur Opel-Übernahme im Jahr 2009 vorgelegt.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters soll Marchionne schon im Frühjahr mit GM über eine Opel-Übernahme gesprochen haben, allerdings habe die Nachricht über die Kooperation mit PSA den Fiat-Boss überraschend erreicht.

Fiat profitiert von Chrysler-Gewinnen

Bekanntlich haben insbesondere Fiat, Opel und Peugeot in Europa mit heftigen Problemen zu kämpfen, da sie insbesondere auf dem heimischen Kontinent aktiv sind. Fiat allerdings kann seine eigenen Verluste durch die hohen Gewinne des gekauften US-Konzerns Chrysler ausgleichen, der in den USA auf Kurs ist. GM schien bislang allerdings nicht gewillt, Opel trotz der hohen Verluste zu verkaufen.

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