General Motors – Autokrise verschärft sich
Der schwer angeschlagene US-Autokonzern General Motors rechnet mit einer Verschärfung der Absatzkrise auf dem heimischen Automarkt. In diesem Jahr rechnet das Unternehmen branchenweit nur noch mit einem Absatz von 10,5 Millionen Fahrzeugen während man im Dezember 2008 noch mit 12 Millionen Einheit gerechnet hatte.
Die geschätzte Absatzzahl von 12 Millionen Fahrzeugen hatte General Motors auch der US-Regierung mitgeteilt. Sie diente als Basis des bislang erarbeiteten Sanierungskonzepts. Nun muss der Autohersteller basierend auf den neuen Zahlen dem staatlichen Auto-Beauftragten einen umfassenden Restrukturierungsplan vorlegen.

General Motors immer weiter in der Krise
Vor wenigen Wochen erst hatte der Autohersteller einen milliardenschweren Notkredit erhalten und konnte damit die Pleite gerade noch rechtzeitg abwenden.
Die Autokrise trifft General Motors, Chrysler und Ford besonders hart, weil die Konzernleitungen auf Automodelle mit hohen Spritverbrauch wie SUVs oder Sportwagen statt sparsame Klein-, und Mittelklassewagen gesetzt haben. Der Spritpreis ist in den USA zwar gefallen und verursachte damit einen Absatzrückgang bei Hybridfahrzeugen aber langfristig werden die spritsparenden Fahrzeuge und Elektroautos auf dem US-Automarkt erfolgreich sein.
- General Motors warnt vor eigener Insolvenz
General Motors vor dem Aus? Der US-Automobilkonzern General Motors befindet sich in einer schweren finanziellen Schieflage und... - General Motors benötigt neue Milliarden
Der schwer angeschlagene US-Autokonzern General Motors benötigt nach einem Bericht des Wall Street Journal weitere Staatshilfen... - General Motors – Verkaufszahlen sinken dramatisch
Der schwer angeschlagene US-Autokonzern General Motors verbuchte bei den Verkaufszahlen für das Jahr 2008 einen Absatzrückgang...
- Bookmark setzen
- Wirtschaft
- 101 views