General Motors bittet um deutsche Staatshilfe
Der US-Autokonzern General Motors möchte Staatshilfe für seine deutsche Autotochter Opel und sucht daher nach einem finanzstarken Partner. Nach Angaben des Autoherstellers muss der Investor allerdings für die Bundesregierung nicht nur vernünftig sondern auch akzeptabel sein. Der schwer angeschlagene Autobauer hat europaweit Bürgschaften von 3,3 Milliarden Euro beantragt, davon 2,6 Milliarden Euro bei der Bundesregierung.
Das Europageschäft will General Motors aufgeben. Der österreichisch-kanadische Autozulieferer Magna und der italienische Autokonzern Fiat sind an einem Kauf Opels interessiert. Laut dem Konzept der Italiener wollen sie auch das lateinamerikanische Autogeschäft von GM übernehmen.

GM bittet um Staatshilfe
Der neue GM-Chef Fritz Henderson hat noch keinen Kommentar zum Lateinamerika-Geschäft abgegeben, dieses sei aber in den letzten Jahren profitabel gewesen. Die US-Regierung hat General Motors eine Frist gesetzt bis zu der ein Sanierungskonzept vorliegen muss.
Sollte der Sanierungsplan nicht bis zum 01. Juni 2009 vorliegen, so droht dem Konzern die Insolvenz. Einen Großauftrag aus den USA hat Opel erhalten und zwar wird das Unternehmen im kommenden Jahr die US-Version des Opel Insignia bauen.
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