General Motors fährt Rekordverlust ein
Der US-Autokonzern General Motors verzeichnete im ersten Quartal diesen Jahres einen Verlust von 6 Milliarden US-Dollar und steuert damit geradewegs auf die Insolvenz zu. Der Umsatz belief sich auf 22,4 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem Rückgang von 47 Prozent. Das Unternehmen schreibt schon acht Quartale lang rote Zahlen.

General Motors steht das Wasser bis zum Hals
Im gleichen Vorjahreszeitraum hatte der Autohersteller einen Verlust von 3,3 Milliarden US-Dollar eingefahren. Das Europageschäft erzielte im genannten Quartal ein Minus von 2 Milliarden US-Dollar, während ein Jahr zuvor noch 100 Millionen US-Dollar Gewinn generiert wurden. Der Quartalsumsatz in Euro verbuchte einen rapiden Rückgang von 9,9 Milliarden US-Dollar auf 5,3 Milliarden US-Dollar und die Produktionszahlen waren um 46 Prozent gesunken.
Zur Begleichung seiner Schulden möchte General Motors die beeindruckende Zahl von 60 Milliarden Aktien herausgeben. Dies würde bedeuten dass die jetzigen Aktien praktisch keinen Wert mehr hätten. Der Aktienkurs würde sich dann auf 1 Cent, statt wie derzeit auf zirka 1,85 US-Dollar belaufen. Die US-Regierung wäre der neue Mehrheitsaktionär beim schwer angeschlagenen Autokonzern. Die Forderung nach neuer Staatshilfe beläuft sich auf 14,6 Milliarden US-Dollar. Bisher erhielt der Hersteller rund 15,4 Milliarden US-Dollar.
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