Offenbar macht der US-amerikanische Autobauer General Motors bei der Sanierung von Opel voran. Zumindest konnten nun die Verluste der deutschen Tochter minimiert werden.

Opel Finanzreport 2tes Quartal 2013
Opel kann Verluste eindämmen

Wie der US-Autobauer nun informierte, lag das Minus bei Opel im zurückliegenden Quartal bei nur noch 110 Millionen US-Dollar, umgerechnet rund 83 Millionen Euro. Damit wurden von April bis Juni 2013 wesentlich weniger Verluste gemacht als noch im zweiten Quartal 2012. Damals nämlich betrug der Verlust noch 394 Millionen US-Dollar. Grund hierfür war allen voran ein strikter Sparkurs bei Opel. Zudem wurde auch in neue Modelle investiert, was sich auszuzahlen scheint.

Verkäufe in Europa sinken um 6,6 Prozent

Dennoch kann sich General Motors auch in Europa nicht der Krise auf dem Automarkt entziehen. Schließlich wurden auf unserem Kontinent so wenige Autos verkauft wie schon seit fast 20 Jahren nicht mehr. Insofern sanken auch die Verkaufszahlen bei Opel und Chevrolet in Europa. Insgesamt konnte GM 425.000 neue Autos auf unserem Kontinent von April bis Juni verkaufen. Dies sind 6,6 Prozent weniger als noch vor einem Jahr. Der Marktanteil der Marken von General Motors rutschte damit um 0,3 Prozentpunkte auf 8,5 Prozent nach unten.

Schwarze Zahlen erst ab 2016 wieder geplant

Bei General Motors werden die Kosten in Europa weiterhin radikal gesenkt. Bereits jetzt liegen diese laut dem Autobauer 400 Millionen Dollar niedriger als noch vor einem Jahr. Mit schwarzen Zahlen auf unserem Kontinent bei Opel und Chevrolet ist erst wieder ab dem Jahr 2016 zu rechnen. Doch nicht nur in Europa läuft es nicht rund, auch in China und Asien musste General Motors mit sinkenden Erträgen leben – trotz höherer Verkaufszahlen. Der Preisdruck sowie die höheren Kosten in Indien belasten hierbei die Zahlen der Opel-Mutter. Im zweiten Quartal 2013 rutschte der komplette Nettogewinn von General Motors auf 1,2 Milliarden US-Dollar, dies sind 20 Prozent weniger als von April bis Juni 2012.

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