Berichten aus den USA zufolge hat PSA Peugeot Citroen offenbar General Motors um weiteres Kapital gebeten. Den Informationen aus Insiderkreisen zufolge soll der US-Autobauer allerdings kein Interesse daran haben.

Finanzspritze abgelehnt
GM gibt keine erneute Finanzspritze mehr

Den Informationen aus den Vereinigten Staaten zufolge hat Peugeot bereits in den zurückliegenden Monaten um weiteres Geld gebeten. Demnach sollte GM seine bisherige Beteiligung von sieben Prozent weiter ausbauen. Allerdings soll General Motors dies abgelehnt haben, hieß es weiter. Medienberichten zufolge erklärte ein Sprecher von General Motors, dass es zu Spekulationen keine Kommentare von Seiten des Unternehmens gebe, allerdings sei es nicht geplant, weitere Gelder in PSA zu investieren. Auch von Seiten von Peugeot gab es keine Stellungnahme.

2012 Nettoverlust von fünf Milliarden Euro

Der zweitgrößte Autohersteller Frankreichs hätte die Mittel benötigt, um weiterhin in Europa Fuß fassen zu können. Denn bislang liegt der Konzern bei einem Minus von 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bei den Verkaufszahlen. Kein anderer Hersteller in Europa muss ein derart großes Minus verkraften. Da sich PSA Peugeot Citroen fast ausschließlich auf den europäischen Markt konzentriert, trifft das Unternehmen die Absatzkrise auf unserem Kontinent stark. Bereits 2012 wurde ein Nettoverlust von rund fünf Milliarden Euro eingefahren.

Auch chinesischer Partner Dongfeng soll Beteiligungsangebot erhalten haben

Den aktuellen Berichten zufolge bot Peugeot auch seinem chinesischen Partner Dongfeng Motor Co. eine Beteiligung an. Hierbei ging es demnach um eine Ausweitung der Zusammenarbeit, wobei auch ein Anteilskauf angeboten worden sein soll. Momentan ist aber unklar, ob es zwischen den beiden Unternehmen diesbezüglich Gespräche gibt.

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