General Motors warnt vor eigener Insolvenz

General Motors vor dem Aus?
Der US-Automobilkonzern General Motors befindet sich in einer schweren finanziellen Schieflage und hat vor der eigenen Pleite gewarnt. Der Aktienkurs war nach dieser negativen Mitteilung an der New Yorker Wall Street um 15 Prozent gefallen und hatte den Dow Jones Index mit in die Tiefe gerissen. Die Aktie kostet an der Börse nur noch 2 US-Dollar und bedeutet einen Wertverlust von 90 Prozent gegenüber dem vergangenen Jahr. Der einst größte Autohersteller der Welt bittet die US-Regierung schon wochenlang um weitere Milliardenhilfen. Es wurden bis zu 30 Milliarden US-Dollar beantragt davon hatte er bisher 13,4 Milliarden US-Dollar erhalten. Der Konzern muss bis Ende März seine Überlebensfähigkeit unter Beweis stellen und dafür ein tragfähiges Rettungskonzept vorlegen. Im Jahre 2008 hatte General Motors einen Verlust von 31 Milliarden US-Dollar eingefahren. Eine Insolvenz könnte das Ende des Rüsselsheimer Autoherstellers Opel bedeuten. Zur Zeit versucht Opel sich von seinem Mutterkonzern General Motors zu trennen und benötigt rund 7 Milliarden Euro um überleben zu können. Davon soll der US-Hersteller einen Betrag von 3 Milliarden Euro beisteuern. Die Bundesregierung soll 3,3 Milliarden Euro in Form von Staatshilfen beitragen. Eine Pleite des US-Autokonzerns will die US-Regierung nicht ausschließen, dies würde den Verlust von über 260.000 Mitarbeitern bedeuten.
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