Die japanischen Autobauer haben nach wie vor an den Folgen des Inselstreits zwischen Japan und China zu knabbern. Immerhin gibt es den kleinen Lichtblick, dass die Rückgänge weniger drastisch ausfallen als zuvor.

Nissan Verkaufsrückgang
Nissan spüren Inselstreit

Nissan im Dezember mit 24 Prozent Minus

Der im Reich der Mitte erfolgreichste japanische Autokonzern, Nissan, verbuchte im Dezember einen Rückgang der Verkäufe um 24 Prozent im Vergleich zum Dezember 2011. Dies erklärte nun der japanische Autobauer. Im November 2012 lag das Minus noch bei 30 Prozent. Zudem vermeldeten auch Honda, Mazda sowie auch Toyota einen Rückgang, der nicht mehr so hoch ist wie in den Monaten zuvor.

Analyst erwartet keinen schnelle Normalität

Allerdings liegen zwischen den normalen Verkäufen der japanischen Hersteller und den jetzigen Verkaufszahlen immer noch Welten. Hierzu erklärte der Analyst Sheng Ye aus dem Hause Ipsos, dass es sicher noch ein Weilchen dauert, bis die einstigen Marktanteile in China erreicht werden. Hierfür dürfe sich der Inselstreit allerdings nicht erneut zuspitzen. Allerdings sprechen das Design und die Sparsamkeit der Wagen für die japanischen Konzerne, erklärte der Analyst.

Die Probleme der japanischen Autobauer in China im Detail

Zahlreiche chinesische Kunden haben seit dem Inselstreit im vergangenen September auf den Kauf japanischer Wagen verzichtet. Zuvor hatte der Staat Japan im Ostchinesischen Meer zwei Inseln verstaatlicht, obwohl China ebenfalls Anspruch auf dieses Territorium erhoben hatte. In diesem Jahr plant China darüber hinaus grundsätzlich, die Autoverkäufe zu begrenzen aufgrund der enormen Verkehrsprobleme und Staus.

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