Der japanische Autobauer Nissan konnte im zurückliegenden Quartal einen ordentlichen Gewinnsprung verzeichnen. Hauptgrund hierfür ist die Abschwächung des japanischen Yens.

Nissan mit Gewinnanstieg
Schwacher Yen sorgt für Gewinnanstieg

46 Prozent mehr Gewinn als vor einem Jahr bei Nissan
Der zweitgrößte Autobauer Japans konnte nach eigenen Angaben 110 Milliarden Yen verdienen. Dies sind umgerechnet rund 834 Millionen Euro und satte 46 Prozent mehr als in den ersten drei Monaten des Vorjahres. Durch den schwachen Yen erzielen die Firmen wie Nissan mit ihren Auslandsgeschäften mehr Gewinn. Den Angaben des Autoherstellers zufolge rechnet Nissan für das im kommenden Jahr zu Ende gehende Geschäftsjahr mit einem weltweiten Absatz von 5,3 Millionen Wagen. In dem nun Ende März 2013 beendeten Geschäftsjahr verkaufte der Autobauer nach eigenen Angaben 4,9 Millionen Wagen.

Nissan im Gegensatz zu Toyota und Honda mit Absatzminus
Mit den nun vorgelegten Zahlen wurde deutlich, dass Nissan als einziger der drei führenden Autohersteller Japans einen Rückgang der Verkäufe im Vergleich zum Vorjahr hinnehmen musste. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand. Auf der einen Seite hatte sich das Unternehmen 2012 schneller von den Folgen der Naturkatastrophe aus dem Jahr zuvor erholt als die Konkurrenz. Auf der anderen Seite waren die Folgen des Boykotts japanischer Produkte in China bei Nissan deutlich spürbar. Toyota und Honda hatten in dem bei allen drei Herstellern Ende März zu Ende gegangenen Geschäftsjahr mit Rekordzahlen glänzen können.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.