Opel – Betriebsrat rechnet mit neuen Entlassungen
Der Betriebsrat des Rüsselsheimer Autohersteller Opel rechnet mit der Entlassung von über 2.000 weiteren Mitarbeitern. Nach einer früheren Ankündigung des neuen Opel-Chefs Nick Reilly sollen rund 8.300 der 48.000 Mitarbeiter, davon die Hälfte in Deutschland, gekündigt werden.
Management genehmigt sich Sonderboni
Es sind keine Ersatzeinstellungen geplant. Der Abbau von 35 Prozent der Managerstellen ist komplett im Sanierungsplan gestrichen worden. Das Management möchte sich nicht an einer Finanzierung der Sanierung beteiligen und hat sich Sonderboni genehmigt.
Der angeschlagene Autohersteller sollte im vergangenen Jahr eigentlich an den österreichisch-kanadischen Autozulieferer Magna International AG verkauft werden, aber die Konzernleitung von General Motors (GM) hatte sich dann dagegen entschieden. Der US-Autokonzern möchte seine deutsche Autotochter nun selbst sanieren und wieder in die Gewinnzone führen. Es wird jedoch noch einige Jahren dauern, bevor Opel erfolgreich saniert ist und wieder Gewinne einfahren wird. Das Unternehmen gehört seit dem Jahr 1929 zu GM und zählt europaweit rund 48.000 Mitarbeiter.
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