Beim deutschen Autobauer Opel war auch im ersten Quartal des Jahres 2012 kein Fortschritt zu erkennen. Auch zum Auftakt dieses Jahres musste General Motors bei seiner europäischen Tochter Verluste hinnehmen.

Opel Insigna
Opel bleibt Sorgenkind

Quartalsminus bei Opel bei 195 Millionen Euro
Das Minus von Opel wurde von Januar bis März 2012 auf 256 Millionen US-Dollar von GM beziffert. Dies sind 195 Millionen Euro. Der Chef von General Motors bezeichnete Europa bei der Vorstellung der aktuellen Quartalszahlen weiterhin als Baustelle. Im vorigen Jahr konnte auf unserem Kontinent von GM noch in den ersten drei Monaten ein leichter Gewinn eingefahren werden, bevor es steil bergab ging und das Jahr mit einem Verlust von 747 Millionen US-Dollar abgeschlossen wurde.

Gesamter Konzernumsatz stieg um vier Prozent
Dagegen durfte sich General Motors im Rest der Welt – insbesondere im heimatlichen Nordamerika – über glänzende Umsätze freuen. Denn insgesamt wurden 37,8 Milliarden US-Dollar umgesetzt – vier Prozent mehr als noch von Januar bis März 2011. Der Konzerngewinn allerdings betrug mit einer Milliarde US-Dollar nur ein Drittel dessen, was der US-amerikanische Konzern noch vor Jahresfrist verdiente. Grund hierfür war auch eine Abschreibung von 590 Millionen US-Dollar bei Opel. Zudem wurden vor einem Jahr Anteile an einstigen Tochterfirmen verkauft.

Weltweit 2,3 Millionen Autos verkauft
General Motors liegt aber auch im Jahr 2012 auf gutem Wege, weltweit Autobauer Nummer eins bei den Verkäufen zu sein. Denn der US-amerikanische Konzern konnte mit seinen Marken weltweit 2,3 Millionen Autos im ersten Quartal 2012 verkaufen. Dies bedeutet eine Steigerung von drei Prozent im Vergleich zum Auftakt 2011. Allerdings mussten Opel und Vauxhall in Europa einmal mehr sinkende Verkaufszahlen vermelden. Hier wurden lediglich 275.000 Autos verkauft, 14 Prozent weniger als noch vor einem Jahr.

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