Die beiden angeschlagenen Autobauer Opel und PSA Peugeot-Citroen wollen ihre Zusammenarbeit noch enger gestalten. So sollen die Kosten bei den beiden Firmen gedrückt werden.

PSA und Opel Zusammenarbeit
Opel und PSA in enger Zusammenarbeit

Die ist das Ergebnis nach mehrmonatigen Verhandlungen zwischen der Opel-Mutter General Motors (GM) und PSA. Eine entsprechende Vereinbarung ist nun von beiden Konzernen unterschrieben worden. Demnach sollen Autos gemeinsam entwickelt und Einkäufe zusammen getätigt werden. Schon im Juli dieses Jahres hatten die beiden Konzerne ein Logistikabkommen getroffen. Spätestens nach fünf Jahren sollen mit der neuen Vereinbarung pro Jahr zwei Milliarden US-Dollar eingespart werden bei den Autobauern.

Erste gemeinsam entwickelte Wagen ab Ende 2016 erhältlich

Die ersten gemeinsam entwickelten Fahrzeuge sollen den Informationen zufolge bis Ende des Jahres 2016 auf den Markt kommen. Nach wie vor allerdings sollen weder Opel in Frankreich, noch Peugeot oder Citroen Wagen in den Opel-Werken zusammengeschraubt werden. Denn es soll kein Konkurrenzkampf um Kundenpotenzial entstehen. Den nun vorliegenden Details zufolge wollen PSA und GM vorerst drei Projekte in Sachen Autos zusammen entwickeln, zwei Kleinwagen und einen Van.

Zusammenarbeit im Motoren-Bereich angedacht

Darüber hinaus haben die Partner vereinbart, dass eine gemeinsame Einkaufsorganisation für unseren Kontinent gegründet wird. Dieses Gemeinschaftsunternehmen muss allerdings von den zuständigen Kartellbehörden genehmigt werden. Darüber hinaus laufen auch schon Gespräche zur Zusammenarbeit im Motoren-Bereich. So könnten unter anderem kommende Generationen von effizienten kleinen Benzinmotoren aus dem PSA-Programm entwickelt werden.

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