Nachdem Opel das Aus für den Produktionsstandort Bochum im Jahr 2016 angekündigt hatte, liefen die Arbeiten zunächst wie gewohnt weiter. Nun aber machen die Mitarbeiter des Werkes erstmals mobil.

Die Jubiläumsfeier wurde aus Sicherheitsgründen abgesagt
Die Jubiläumsfeier wurde aus Sicherheitsgründen abgesagt

Am Freitag wurde die Arbeit an den Bändern bei Opel in Bochum niedergelegt. Von 11 bis 12 Uhr gab es eine Informationsveranstaltung des Betriebsrates. In dieser Zeit wurde in dem Werk nicht gearbeitet. Darüber hinaus gab es auch für die nächste Schicht um 14 Uhr eine entsprechende Informationsveranstaltung. Um 20 Uhr sollten dann die Bänder erneut ruhen, damit die dritte Schicht informiert wird.

Keine wilden Streiks der Belegschaft

Während der Informationsveranstaltung richtete den Informationen aus Bochum zufolge der Betriebsratsvorsitzende Rainer Einenkel das Wort an die Belegschaft, um über die Situation rund um die Schließung der Autoproduktion in dem Werk im Jahr 2016 zu informieren. Konkrete Informationen zum Inhalt wurden zunächst nicht bekannt. Wie allerdings ausdrücklich mitgeteilt wurde, handelte es sich den Aktionen nicht um wilde Streiks.

Verärgerung über Absage der Jubiläumsfeier

Neben der geplanten Schließung des Werkes Bochum gibt es unterdessen noch weiteren Ärger. Die Mitarbeiter sind verärgert darüber, dass eine Feier zum 50-jährigen Bestehen des Werkes in Bochum abgesagt wurde. Diese sollte an diesem Samstag stattfinden, wurde aber von der Werksleitung aufgrund von Sicherheitsbedenken abgesagt. Diese Begründung nannte der Betriebsratschef Einenkel armselig.

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