Die Kosteneinsparungen bei Opel sorgen nun dafür, dass 300 Arbeitsplätze in Bochum gestrichen werden. Aber nicht nur das: das gesamte Getriebewerk soll schließen.

Opel streicht 300 Arbeitsplätze in Bochum
Opel streicht 300 Arbeitsplätze in Bochum

Die Schließung des Getriebewerkes in Bochum soll demnach bis Ende des kommenden Jahres erfolgen. Dies erklärte der Betriebsrat den Beschäftigten von Opel.

Verhandlungen über Sozialplan und Interessenausgleich

Die Geschäftsführung will demnach mit den Vertretern der Arbeitnehmer über einen Sozialplan und einen Interessenausgleich verhandeln. Dies erklärte ein Sprecher der IG Metall in Düsseldorf. Demnach stehen die Beteiligten in einem Verhandlungsprozess und benötigten eine Lösung für jeden Standort.

Opel spricht von einem längst vereinbarten Vorgang

Nach Angaben eines Opel-Sprechers ist die Schließung des Getriebewerks in Bochum seit längerer Zeit im Gespräch. Schon im vorigen Jahr sei das Aus für das Werk vereinbart worden, als es um den Abbau von 1.800 Stellen bei Opel ging. Allerdings wurde das Ende des Bochumer Getriebewerkes dann auf Ende 2013 verschoben. Demnach nimmt der Autohersteller nun lediglich vor, was zum damaligen Zeitpunkt bereits vereinbart worden sei.

Betriebsbedingte Kündigungen bei Opel bis 2014 ausgeschlossen

Wie einige andere europäischen Hersteller auch hat Opel mit der Absatzkrise auf dem heimischen Kontinent enorm zu kämpfen. Im Gegensatz zu anderen Konkurrenten allerdings sollte es bei dem Hersteller bis 2014 keine Werksschließungen geben. Ebenso sind betriebsbedingte Kündigungen bis dahin Tabu. Allerdings droht dem kompletten Werk Bochum zum Jahr 2016 das Aus.

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