Opel-Werk in Bochum bis 2014 sicher
Opel-Werk in Bochum bis 2014 sicher

Nach den Spekulationen um eine mögliche Schließung der Opel-Werke in Bochum und Ellesmere Port hat sich nun Opel-Chef Karl-Friedrich Stracke geäußert.

Standortsicherung bis 2014
Demzufolge können die Mitarbeiter im Ruhrgebiet vorerst durchatmen. Denn Stracke bekannte sich klar zu der gegebenen Standortsicherung. Wir haben einen Vertrag bis 2014, der eine Standortsicherung vorsieht, und diesen Vertrag werden wir einhalten, erklärte Stracke der Bild-Zeitung. Die wesentliche Aufgabe des Unternehmens sei es nun, den Konzern ökonomischer zu organisieren. Wie dies im Detail aussehen könnte, soll in einer Aufsichtsratssitzung am Mittwoch dieser Woche beraten werden.

Mögliche Sparmaßnahmen: Lohnkürzungen
Hierbei sind unter anderem Lohnkürzungen oder Zulagenstreichungen durchaus möglich. Erst zu Beginn dieses Jahres wurden die Löhne bei Opel um 2,7 Prozent erhöht. Damit liegt der Konzern den Worten Strackes zufolge auf Tarifniveau der IG Metall. Wie der Opel-Chef erklärte, sollen die Mitarbeiter in den kommenden acht bis zwölf Wochen im Detail erfahren, wie die weiteren Schritte bei der GM-Tochter aussehen werden.

Die Berichte um die Werksschließungen
Mit seinen Äußerungen reagierte der Opel-Chef auf einen Bericht des Wall Street Journals. Dieses hatte nämlich berichtet, der Mutterkonzern General Motors aus den USA wolle bei Opel hart durchgreifen, um das Unternehmen aus den tiefroten Zahlen zu führen. Demnach stünden Ellesmere Port und Bochum auf der Kippe. Der Spiegel hingegen berichtet, GM will seine Kapazitäten in Westeuropa senken und stattdessen auf Länder setzen, in denen niedrige Lohnkosten herrschen. Beispiele hierfür sind Russland, China, Indien oder Polen. Beispielsweise könnte demnach die Herstellung des Zafira in Bochum im Jahr 2015 beendet und ins polnische Gliwice verlagert werden. Hier wird bereits der Astra montiert.

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