Auch wenn sich der europäische Automarkt derzeit in einer tiefen Krise befindet, will der deutsche Autobauer Opel an seinen Zielen festhalten. So sollen ab dem Jahr 2016 wieder schwarze Zahlen geschrieben werden.

Opel ADAM
Mit neuen Modellen aus den roten Zahlen.

23 neue Modelle innerhalb von fünf Jahren bei Opel

Dies erklärte nun der Opel-Chef Karl-Thomas Neumann in einem Gespräch mit der Wirtschaftswoche. Hierbei sagte Neumann: „Eine schwarze Null wäre auf Dauer nicht befriedigend.“ Dabei sollen vor allem neue Modelle den Absatz der Tochter von General Motors erhöhen. So will der deutsche Autokonzern demnach in den kommenden fünf Jahren 23 neue Wagen auf den Markt bringen. Zudem soll der neue Kleinwagen Adam zu einer Modellserie ausgebaut werden. Dies würde dem Autohersteller gut zu Gesicht stehen, erklärte der Opel-Chef. Bislang gibt es für den Opel Adam laut Neumann 40.000 Bestellungen.

Opel-Werke derzeit zu zwei Dritteln ausgelastet

Bekanntlich ist der Automarkt auf unserem Kontinent seit einiger Zeit auf Talfahrt. So gingen die Neuzulassungen im Mai dieses Jahres auf den niedrigsten Stand in diesem Monat seit 20 Jahren zurück. Hier rechnet Neumann mit keiner Besserung von heute auf morgen, wie er erklärte: „Eine schnelle Besserung erwarte ich nicht. Die Talsohle ist wohl erreicht, aber es geht nicht bergauf.“

Die Werke von Opel seien von daher nur zu zwei Drittel ausgelastet. „Wir holen Produktion nach Europa, reduzieren die Kapazitäten und versuchen unseren Absatz zu steigern“, zeichnete der einstige VW-Manager den künftigen Weg des angeschlagenen Unternehmens aus Rüsselsheim auf. Damit die roten Zahlen weiter reduziert werden, werde auch die Wagenherstellung in Bochum Ende 2014 eingestellt, bekräftigte der Opel-Chef erneut.

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