Der einstige Retter des US-Autobauers General Motors zieht sich immer weiter zurück. Denn der US-amerikanische Staat gab nun bekannt, einen weiteren großen Anteil an der Konzernmutter von Opel zu verkaufen.

USA verkauft GM-Aktien
Aktienmehrheit liegt wieder bei GM

Bereits heute sollen den aktuellen Informationen des US-Finanzministeriums zufolge 30 Millionen Aktien an den Konzern zurück verkauft werden. Aufgrund des aktuellen Aktienkurses von über 34 Dollar handelt es sich somit um einen Anteil von einer guten Milliarde US-Dollar. Damit setzt die USA auch den geplanten endgültigen Ausstieg bei GM weiter fort. Bereits Anfang des nächsten Jahres soll die Opel-Mutter komplett auf eigenen Beinen stehen. Aktuell gehören dem Staat noch nahezu 18 Prozent von General Motors.

Staat wird Verluste bei der Rettungsaktion machen

Bereits im Dezember des vorigen Jahres hatte die USA 200 Millionen Aktien an die Firma zurück verkauft. Bei einem Volumen von fast 50 Milliarden US-Dollar besaß der amerikanische Staat einst fast 60 Prozent von General Motors. Bereits jetzt steht so gut wie sicher fest, dass die Vereinigten Staaten beim Ausstieg mit einem Milliardenverlust dastehen werden. Grundsätzlich aber stand hierbei nie das Ziel im Vordergrund, einen Gewinn einzufahren. Vielmehr ging es darum, die Arbeitsplätze bei GM zu retten.

Donnerstag erfolgt Wiederaufnahme in den S&P 500 Index

Der Verkauf am Donnerstag ist nur eines von zwei Großereignissen von General Motors. Denn der Konzern flog durch die staatliche Rettung einst auch aus dem prestigeträchtigen Aktienindex S&P 500. Heute aber erfolgt die Wiederaufnahme von GM in den S&P 500. Dies könnte dem Aktienkurs des Konzerns auch einen weiteren zusätzlichen Schub verleihen.

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