Peugeot muss noch mehr Stellen streichen, als bereits angekündigt worden ist. Die Absatzprobleme treffen das Unternehmen noch stärker als zunächst angenommen.

Peugeot streicht weitere 1500 Stellen
Peugeot streicht weitere 1500 Stellen

Der Autohersteller aus Frankreich hatte schon im Juli mitgeteilt, dass 8.000 Stellen gestrichen werden müssen. Jetzt wurde bekannt, dass weitere 1.500 Arbeitsplätze bei Peugeot abgebaut werden sollen. So lauten zumindest neueste Gewerkschaftsangaben.

Keine betriebsbedingten Kündigungen

Immerhin soll es aber keine betriebsbedingten Kündigungen bei den neuerlichen Einschnitten geben. Dies sagte ein Sprecher der Gewerkschaft nach Gesprächen mit Verantwortlichen des Unternehmens. Stattdessen sollen Arbeitsplätze gestrichen werden, wenn Beschäftigte in Rente gehen. Ebenso werden demnach Jobs nicht wieder besetzt nachdem Mitarbeiter selbst gekündigt haben.

PSA kämpft ebenfalls mit Krise auf europäischem Automarkt

Der komplette Konzern PSA Peugeot Citroen hat wie einige andere europäische Autohersteller auch mit den enormen Absatzproblemen auf dem eigenen Kontinent zu kämpfen. PSA hatte schon vor Längerem eine Werksschließung bekanntgegeben. Bekanntlich hatte jüngst erst auch Opel in Deutschland nachgezogen und das Aus für Bochum im Jahr 2016 angekündigt.