Der hoch verschuldete Autobauer Porsche rechnet bereits in diesem Jahr mit einem Milliarden-Gewinn. Möglich macht dies der Deal mit VW.

Porsche Halbjahresbericht 2012
Porsche rechnet nach VW-Deal mit Gewinn

Kompletter Verkauf bringt bis zu sieben Milliarden Euro

Denn mit dem kompletten Verkauf der Porsche AG wird mit einem einmaligen positiven Ergebniseffekt gerechnet. Dieser Effekt könne bei bis zu 7 Milliarden Euro liegen, erklärte die Porsche Automobil Holding SE in Stuttgart. Insofern erwartet der schwäbische Autobauer einen Jahresgewinn im hohen einstelligen Milliarden-Euro-Bereich. Bekanntlich übernimmt VW das Sportwagengeschäft der Zuffenhausener zum heutigen Tage.

Gewinn im ersten Halbjahr bei 1,15 Milliarden Euro

Bereits in den ersten sechs Monaten des Jahres 2012 konnte die Porsche SE sehr gut verdienen. Nach 149 Millionen Euro Gewinn von Januar bis Juni 2011, waren es im ersten Halbjahr 2012 satte 1,15 Milliarden Euro. Dabei hatten Bilanzierungsvorschriften den Gewinn noch erheblich geschmälert. Grund für die Schmälerung war unter anderem die gegenseitig mit VW eingeräumten Kaufrechte für den zweiten Part des reinen Sportwagengeschäftes von Porsche aus der gesamten AG.

Porsche Bericht 2012

VW gewinnt durch buchhalterischen Effekt, Porsche verliert

Diese Werte müssen regelmäßig neu bewertet werden – so sehen es die internationalen Bilanzvorschriften vor. Während dies bei VW die Zahlen wesentlich verbessert, ist bei Porsche das Gegenteil der Fall. Die Option auf die geplante Veräußerung hinterließ Porsche ein Minus von 1,38 Milliarden Euro. Dies ist allerdings lediglich ein buchhalterischer Effekt und bedeutet nicht den Verlust der mehr als eine Milliarde Euro in Bargeld.

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