Auch im ersten Quartal 2012 ging es für den französischen Autobauer PSA Peugeot Citroen weiter bergab. Insbesondere im französischen Heimatland verkaufte der Konzern weniger Autos als noch in den ersten drei Monaten des Vorjahres.

PSA Peugeot Citroen
PSA Peugeot Citroen verliert 20 %

Umsatz sinkt um sieben Prozent
Wie das Unternehmen am Mittwoch informierte, sank der Umsatz in den ersten drei Monaten auf 14,289 Milliarden Euro. Dies sind sieben Prozent weniger als noch im Zeitraum Januar bis März 2011. Insbesondere in Frankreich musste PSA Peugeot Citroen dabei sinkende Umsätze hinnehmen. Denn auf dem heimischen Markt wurden nur 9,719 Milliarden Euro umgesetzt. Dies sind satte 14 Prozent weniger als im ersten Quartal 2011.

Weitere Aussichten für 2012 wenig anders
Auch für das laufende Quartal erwartet PSA Peugeot Citroen keine Besserung. Aufgrund des harten Wettbewerbs soll das Umfeld schwierig bleiben, erklärte der französische Autobauer hierzu. Insgesamt erwartet Peugeot im Jahr 2012 für den europäischen Automarkt ein Minus von fünf Prozent. In Frankreich sollen im gesamten Jahr sogar zehn Prozent weniger Autos verkauft werden als noch 2011 – so die aktuelle Einschätzung des Konzerns. In den ersten drei Monaten sank der Absatz auf dem Automarkt in ganz Europa um 20 Prozent. Neben Italien (-22,4 Prozent) nahmen dabei vor allem die Wagenkäufe in Frankreich deutlich ab, lagen diese doch 19,4 Prozent unter dem Wert des ersten Quartals 2011.