Der Autobauer PSA Peugeot-Citroen will in seinen Werken im Heimatland Frankreich eine energische Steigerung der Produktivität erreichen. Hierzu sollen weitere Gespräche mit den Gewerkschaften folgen.

Peugeot Frankreich
Peugeot fordert mehr Produktivität

Bekanntlich verhandelt der Konzern bereits mit den Vertretern der Arbeitnehmer über die geplante Streichung von gut 8.000 Arbeitsplätzen. Nun sollen weitere Gespräche mit den Gewerkschaften für eine Wende sorgen. „Jeder ist überzeugt, dass wir Fortschritte bei unserer Wettbewerbsfähigkeit erzielen müssen“, erklärte hierzu Denis Martin. Den Angaben des Vizepräsidenten für den Werksbetrieb beim Hersteller Peugeot zufolge sind die neuen Vereinbarungen ein Schlüssel dafür, dass der Autobauer wieder mit den Konkurrenten mithalten könne. Allerdings wurden genaue Details über den Inhalt der Vorschläge nicht bekannt.

Auch Verhandlungen bei Renault im Gange

Bekanntlich laufen auch beim Konkurrenten Renault bereits Verhandlungen zwischen der Geschäftsleitung und den Gewerkschaften. Hierbei wurde bekannt, dass zu den geplanten Maßnahmen eine Ausweitung der Arbeitsstunden zählt. Ebenso ist ein Abbau von 7.500 Arbeitsplätzen bis zum Jahr 2016 Gegenstand der Gespräche. In Spanien hat Renault bereits ein Übereinkommen mit den Arbeitnehmern getroffen. Demnach müssen die Mitarbeiter hier flexibler arbeiten und dürfen sich im Gegenzug über mehr Jobsicherheiten freuen.

Werksaus nahe Paris wird teuer für Peugeot

Bereits vor einiger Zeit wurde bekannt, dass Peugeot aktuell mit dem das Aus für ein vor den Toren von Paris gelegenes Werk plant. Dafür allerdings muss der Hersteller auch einen ordentlichen Millionenbetrag locker machen. Nach Einschätzung der Gewerkschaften müssen die Beschäftigten als Teil der Kontrakte eine Zusicherung von neuer Arbeit bei Peugeot oder einem anderen Unternehmen erhalten. Abfindungen sollen sich den Informationen aus Frankreich zufolge in der Höhe von bis zu zwei Jahresgehältern belaufen.

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